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Unilever Downgrade 20.12.2000
Hauck & Aufhäuser
Die Analysten der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers stufen die Aktien der niederländischen Unilever (WKN 860028) von „Aufstocken“ auf „Reduzieren“ zurück.
Man sei skeptisch, ob sich der Kursaufschwung im Nahrungsmittelsektor im nächsten Jahr in diesem Ausmaß fortgesetzt werde, wie bisher. So würden sich die Anzeichen verdichten, dass sich das Wachstum in dem wichtigen nordamerikanischen Markt deutlich abschwächen werde. Dies könne insbesondere Unilever nach dem Erwerb von Bestfoods empfindlich treffen.
Hinzu komme, dass sich auch auf der Wechselkursseite ein Trendwechsel vollziehen könne. Solle der US-Dollar gegenüber dem Euro abschwächen, werde der für europäische Nahrungsmittelunternehmen bislang positive Wechselkurseffekt im nächsten Jahr sukzessive auslaufen. Dies gelte auch für die Effekte aus dem Aktienrückkaufprogramm, die Unilever 1999 durchführt habe und die maßgeblich zu dem guten Ertragszuwachs in diesem Jahr beigetragen hätten.
Vor diesem Hintergrund steige das Risiko, dass das diesjährige Umsatz- und Ertragswachstum trotz einer weiter vorteilhaften Rohstoffpreisentwicklung und anhaltender Restrukturierungen nicht beibehalten werden könne und damit Enttäuschungspotenzial aufgebaut werde.
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