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Turbo-Optionsschein auf Unilever: Geplatzte Übernahme rüttelt den Konzern wach - Optionsscheineanalyse


09.03.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo-Optionsschein (Open End) (ISIN DE000VS47Q42/ WKN VS47Q4) von Vontobel auf die Aktie von Unilever (ISIN NL0000009355/ WKN A0JMZB) als "Pick of the Week" vor.

In der Konsumgüterbranche hätten in den vergangenen Jahren etliche milliardenschwere M&A-Deals für Furore gesorgt. Vor wenigen Wochen schien sich eine der größten Übernahmen aller Zeiten anzubahnen: Der US-Lebensmittelhersteller Kraft Heinz signalisierte Interesse an Unilever, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Die Amerikaner hätten bestätigt, dem britisch-niederländischen Hersteller von Dove-Seife, Axe-Duschgel und Lipton-Tee eine Fusion angeboten zu haben.

Die Pläne der Amerikaner seien nicht von ungefähr gekommen: Kraft Heinz werde von der brasilianischen Private-Equity-Gesellschaft 3G Capital kontrolliert, die mit Kraft Foods und Heinz 2015 zwei US-Traditionsmarken zusammengeführt habe. Bei der Fusion habe auch der Starinvestor und Multimilliardär Warren Buffett mit seiner Firma Berkshire Hathaway die Finger im Spiel gehabt. Zuletzt sei verstärkt über weitere gemeinsame Deals spekuliert worden. Ein Zusammenschluss hätte riesige Ausmaße. Unilever habe kurz vor Bekanntwerden der Übernahmepläne einen Börsenwert von umgerechnet rund 130 Mrd. Euro, Kraft Heinz habe es auf rund 100 Mrd. Euro gebracht.


Jedoch habe Unilever abgelehnt. Das von Kraft Heinz ins Spiel gebrachte Gebot von 49,61 Dollar - ein Aufschlag von 18 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Unilever-Aktie - mit einer Gesamtbewertung von rund 143 Mrd. Dollar werde dem Wert der Gesellschaft nicht gerecht. Unilever sehe "keine Basis" für weitere Gesprächen. Prompt habe Kraft Heinz die Offerte zurückgezogen - der Deal sei geplatzt.

Doch es sei weiterhin für Musik gesorgt. Denn aufgeschreckt durch das überraschende Übernahmeangebot setze sich Unilever ambitioniertere Ziele. Das Wachstum der operativen Marge im Kerngeschäft dürfte 2017 am oberen Ende der bisher angepeilten Spanne liegen, habe das Unternehmen mitgeteilt. Bisher habe eine Steigerung zwischen 0,4 und 0,8 Prozentpunkten als Richtwert gegolten. Zudem prüfe die Gesellschaft "strategische Optionen".

Dabei gehe es darum, einen Mehrwert für die Aktionäre zu schaffen. Dies sollten unter anderem Kostensenkungen, möglicherweise Beteiligungsverkäufe aber auch Übernahmen sein. Hintergrund: Die schwachen Margen aufgrund von Problemen in den Schwellenländern seien den Aktionären schon lange ein Dorn im Auge. Die Ereignisse der vergangenen Woche hätten unterstrichen, dass das Unternehmen hier schneller vorankommen müsse, habe es geheißen.

Ergebnisse sollten bis Anfang April präsentiert werden. Mutige Anleger, die sich von dem Event positive Kursimpulse erwarten würden, sollten sich rechtzeitig in Stellung bringen. Dazu ist der Turbo von Vontobel geeignet, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Auch für längerfristige Spekulationen sei Unilever nicht uninteressant. Denn ein erneuter Übernahmeversuch von Kraft Heinz sei durchaus denkbar. Einen neuen Vorstoß könnten die Amerikaner nach britischem Übernahmerecht nach Ablauf einer Frist von einem halben Jahr wagen. (Ausgabe 09/2017) (09.03.2017/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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