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Unilever Marketperformer


11.11.2002
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Unilever-Aktie (WKN 860028) als Marketperformer ein.

Seit dem im Jahre 2000 eingeführten Fünf-Jahres-Programm "Path to Growth" verfolge Unilever eine Wachstumsstrategie, die die Konzentration auf Marken mit höherem Umsatz- und Gewinnwachstum sowie umfangreiche Kosteneinsparungen vorsehe. In diesem Rahmen wolle Unilever bis zum Jahre 2004 die ursprünglich 1.600 Marken auf 400 Kernmarken reduzieren. Diese sollten dann 90% des Konzernumsatzes generieren. Aktuell würden sich rund 800 Marken im Portfolio befinden. Bis 2004 sei eine Erhöhung der Gewinnspanne auf 16% geplant. Nach Unternehmensangaben laufe das Programm bisher nach Plan.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe Unilever gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Nettogewinnsteigerung von 68% auf 803 Mio. EUR verzeichnet. Begründet sei dies mit dem Erfolg des Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramms "Path to Growth" worden, d.h. höher als erwarteten Umsätzen bei den Kernmarken sowie verbesserten Margen. Das Ergebnis vor Sonderposten und Firmenwertabschreibungen sei um 17% auf 1,2 Mrd. EUR gestiegen. Der Umsatz mit den Kernmarken sei in den letzten zwölf Monaten um 4,5% und im abgelaufenen dritten Quartal um 5,4% gestiegen.


Der Gesamtumsatz sei allerdings um 1% auf 13 Mrd. EUR gesunken, was mit dem Ausstieg aus verschiedenen Geschäften begründet worden sei. Außerdem habe der flaue Konsum in Europa und Nordamerika negativ zu Buche geschlagen. Mit 16,2% habe die operative Marge leicht über dem Jahresziel für 2004 (16%) gelegen. In den ersten drei Quartalen habe die Rendite bei 15,3% gelegen. Durch die Schließung von Fabriken, Entlassung von Mitarbeitern aber auch durch die Verbesserung von Abläufen hätten die Kosten um 340 Mio. EUR gesenkt werden können.

In Deutschland leide Unilever unter dem Druck der Billigmarken des Handels, die bei Ölen und Fetten gut 50% des Marktes bestreiten würden. Mit Innovationen und verstärkten Werbeinvestitionen wolle Unilever dagegen halten und hätte damit schon seine Marktanteile ausbauen können. Die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr sei bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht worden. Ohne Sonderposten und Abschreibungen rechne Unilever mit einem Ergebniszuwachs von knapp unter 20% (bisher 15%).

Informationen einer Nachrichtenagentur zufolge, wolle Unilever seine Kosmetiksparte Cosmetics International verkaufen. Nach dem Verkauf der Kosmetik- und Parfümtochter Elizabeth Arden vor zwei Jahren sei am Markt bereits damit gerechnet worden, dass Unilever sich auch von Cosmetics International trennen würde. Unilever wolle sich verstärkt auf Massenprodukte statt auf volatilere Luxusgüter konzentrieren.

Unilever hätte bereits Mitte September erste Einblicke in die Entwicklung des dritten Quartals gegeben, so dass die Zahlen weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten. Für eine Überraschung hätte die erneute Anhebung der Prognosen für das Gesamtjahr gesorgt. Nach Erachten der Analysten sei Unilever auf dem derzeitigen Kursniveau fair bewertet.

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln behalten daher ihre Marketperformer-Einschätzung der Unilever-Aktie bei.




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