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Unilever hohe Rohstoffkosten belasten 16.05.2011
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Hamburger Sparkasse, Tina Hecking-Veltman, stuft die Aktie von Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) unverändert mit "halten" ein.
Mit der Veröffentlichung von Umsatzzahlen habe Unilever über das erste Quartal 2011 informiert. Die Konzernerlöse seien nominell um 7% auf 10,9 Mrd. EUR gewachsen. Nach Bereinigung um Währungsveränderungen habe sich das Verkaufsvolumen um 4,3% erhöht. Mit dieser Größe bleibe der Konzern deutlich hinter den europäischen Wettbewerbern zurück.
Während in der Region "Asien, Afrika und Osteuropa" ein Erlöswachstum um 9% erreicht werde, schlage Westeuropa mit einem Rückgang um knapp 3% zu Buche. Hier verweise Unilever auf eine schwache Absatzsituation besonders in südeuropäischen Ländern. Konkrete Informationen zur Ertragsentwicklung würden erst im Bericht zum ersten Halbjahr vorgelegt. Allerdings weise das Unternehmen schon jetzt auf die Preissteigerungen bei den erforderlichen Rohstoffen hin und habe eine Belastung der operativen Marge im ersten Halbjahr bereits avisiert.
Generell versuche Unilever, den höheren Rohstoffkosten durch Preiserhöhungen sowie verstärkte Kosteneinsparungen zu begegnen, stoße dabei aber auch an Grenzen. So hätten Anfang April in China geplante Preiserhöhungen aufgrund behördlicher Intervention nicht umgesetzt werden können. Die Quartalsdividende sei um 8% auf 0,225 EUR erhöht worden, so dass der Aktionär für das laufende Geschäftsjahr mit 0,90 EUR rechnen könne.
Unilever sei mit seiner hohen Präsenz in vielen Schwellenländern gut positioniert und könne dort erfreuliche Wachstumszahlen erzielen, während es in den Industrieländern zu einer rückläufigen Dynamik komme. Auf dem Konzern würden einerseits der harte Wettbewerb lasten, der besonders auf den Feldern der Körperpflege sowie der Haushalts- und Textilpflege herrsche, und andererseits das deutlich ansteigende Rohstoffpreisniveau. Aufgrund dieser Faktoren würden die Analysten zurzeit lediglich begrenztes Kurspotenzial sehen.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben daher bei ihrer "halten"-Empfehlung für die Unilever-Aktie. (Analyse vom 13.05.2011) (16.05.2011/ac/a/a)
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