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Unilever Rohstoffpreise - noch kein Licht am Ende des Tunnels 04.05.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Christine Nowak, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) weiterhin mit "halten" ein.
Das organische Umsatzwachstum von 4,3% habe im ersten Quartal leicht unter den Analystenerwartungen gelegen. Preiserhöhungen von durchschnittlich 1,8% seien zulasten der Volumenentwicklung gegangen (nur +2,5%). Neutral zu bewerten sei die differenzierte regionale und produktbezogene Entwicklung. In den Emerging Markets gebe es weiterhin hohe Zuwachsraten; die Region Westeuropa habe sich nach einem positiven vierten Quartal erneut als Enttäuschung erwiesen, wobei die südeuropäischen Absatzmärkte stark an Kundenschwund gelitten hätten. Aber auch die Entwicklung in Nordamerika sei alles andere als zufriedenstellend verlaufen.
Die Nachfrage nach Haushalts- und Körperpflegeprodukten (sie würden bereits mehr als 50% des Konzernumsatzes ausmachen) sei stark. Trotz Preiserhöhungen gebe es keine volumenmäßigen Einbußen. Die Integration von Sara Lee's (ISIN US8031111037 / WKN 850788)-Geschäftszweig "Personal Care" verlaufe nach Plan und der Erwerb von Alberto Culver (ISIN US0130781000 / WKN A0LETA) solle in Q2 abgeschlossen sein. Positiv einzuschätzen sei zudem die Beschleunigung des Kostensenkungsprogramms. Für 2011 seien Einsparungen in Höhe von EUR 1,3 Mrd. (zuvor noch EUR 1,0 Mrd.) veranschlagt.
Die Inflation der Rohstoffkosten werde im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz um 500 bis 550 Basispunkte (im Februar sei man noch von einer Belastung von 400 BP ausgegangen) belasten. Die Entwicklung der Margen sei stark unter Druck. Auch für das zweite Quartal sei keine Verbesserung in Aussicht. Erst in der zweiten Jahreshälfte sei mit einer leichten Entspannung zu rechnen.
Auch wenn alle Geschäftsbereiche des Konzerns eine positive Umsatzentwicklung, unterstützt durch Preiserhöhungen, hätten liefern können, habe das moderate Mengenwachstum die Markterwartungen nicht ganz erfüllt. Mithilfe von neuen innovativen Produkten und rascheren Marktlancierungen solle das Wachstum des Konzerns vorangetrieben werden. Die Höhe der Rohstoffkosten schwebe allerdings weiterhin als Damoklesschwert über dem Konzern, da dieser nicht nur von der Belastung durch hohe Agrarrohstoffe, sondern sehr stark von der Entwicklung des Ölpreises und der für die Körperpflegeprodukte notwendigen Basisrohstoffe abhängig sei.
Da die Analysten der Raiffeisen Centrobank allerdings diesbezüglich noch kein Licht am Ende des Tunnels sehen, bleiben sie noch bei ihrer "halten"-Einschätzung für die Unilever-Aktie. (Analyse vom 03.05.2011) (04.05.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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