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Unilever neutral 12.11.2001
Morgan Stanley Dean Witter
Die Wertpapierexperten von Morgan Stanley Dean Witter beurteilen die Aktie des Haushaltswarenherstellers Unilever (WKN 860028) unverändert mit "neutral".
Die Unilever Gruppe habe zwei Mutterkonzerne, Unilever NV und Unilever Plc. Die Tochterunternehmen würden weltweit Markenprodukte herstellen und vertreiben. Die hergestellten Güter würden zu den Bereichen Nahrungsmittel, Waschmittel und Kosmetika gehören. Der Nahrungsmittelsektor habe im vergangenen Jahr mit 50% zum Umsatz beigetragen.
Unilever habe seinen Fokus auf die Produkte gelegt, die ein schnelles Wachstum versprechen würden. Eine Maßnahme sei es, dass die Anzahl der Marken in den kommenden Jahren von derzeit 1.600 auf 400 reduziert werden würde. Diese 400 verbleibenden Produkte hätten bereits jetzt eine starke Position in ihrem Segment und sie würden für insgesamt 84% des Umsatzes sorgen. Die Produkte hätten darüber hinaus ein besseres Top-line Wachstum als der Durchschnitt von Unilever. Eine Maßnahme in dieser Restrukturierung sei eine neue Ausrichtung der Ressourcen auf den Marketingbereich und die Innovationsentwicklung für die 400 Produkte. Insgesamt habe das Unternehmen den "Path to Growth" (Weg zum Wachstum) Restrukturierungsplan mit einem Wachstumsziel von 6% bis zum Jahr 2004 initiiert.
Unilever erwarte von dem Plan, dass es dem Unternehmen gelinge, durch die Konzentration auf weniger Marken eine Kosteinsparung von 1,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2004 realisieren zu können. Die Aktienspezialisten würden davon ausgehen, dass nur ein Teil dieses Geldes in die Margen übergehen würde, da Unilever plane, seine Werbe- und Promotionsausgaben zu erhöhen. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen erwarte die Unternehmensleitung, dass die EBITDA Marge bis zum Jahr 2004 auf 16% bis 17% ansteigen könnte. Die Aktienspezialisten würden eine EBITDA Marge von 16,8% bis zu diesem Zeitpunkt erwarten. Diese Entwicklung könnte ein EPS Wachstum im zweistelligen Prozentbereich bis zum Jahr 2003 ermöglichen.
Die Analyse habe keine Veranlassung gegeben, die Beurteilung der Aktie zu verändern. Die Aktie habe derzeit keinen attraktiven Wert. Darüber hinaus habe man Bedenken wegen der Integration von Bestfoods und wegen der Ausführung des "Path to Growth" Restrukturierungsplan. Die Erwartung für das EPS in den Jahren 2001 und 2002 gehe unverändert von einem Gewinn pro Aktie von 3,23 Euro und 4,01 Euro für die Aktien aus.
Die Börsenexperten von Morgan Stanley Dean Witter beurteilen die Aktie von Unilever weiterhin mit einem neutralen Rating.
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