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Colonia Real Estate veröffentlicht Prognoseplanung


24.10.2007
aktiencheck.de

Köln (aktiencheck.de AG) - Die Colonia Real Estate AG (ISIN DE0006338007 / WKN 633800) konnte den Leerstand in Teilbereichen ihres Wohnungsbestandes in den vergangenen drei Monaten signifikant senken.

Wie der im SDAX notierte Immobilienkonzern am Mittwoch erklärte, verbesserte sich der Leerstand bereits in den Monaten Juli bis September als Ergebnis einer im Frühsommer 2007 gestarteten Neuvermietungsaktion im Portfolio Berlin-Marzahn mit insgesamt 2.488 Wohnungen von 15,7 auf 11,8 Prozent (inklusive neu abgeschlossener Mietverträge). Nach dem Eigentumsübergang auf die Colonia Real Estate konnte der Leerstand des Portfolios in zwölf Monaten damit von ursprünglich 22,4 Prozent fast halbiert werden. Gleichzeitig konnte der Leerstand im anderen Berliner Portfolio (Nauen) mit insgesamt 2.072 Wohneinheiten im gleichen Zeitraum von 9,1 auf 4,4 Prozent sogar mehr als halbiert werden.


Vor dem Hintergrund dieser hervorragenden und über den Erwartungen liegenden Vermietungserfolge hat der Vorstand eine umfangreichen Prognoseplanung des Wohnimmobilienbestandes des Konzerns sowie des gesamten Marktumfeldes für die kommenden fünf Jahre erstellen lassen. Diese Analyse berücksichtigt ausschließlich die prognostizierte Entwicklung des aktuellen Wohnungsbestands von 19.778 Wohnungen.

Demnach steigen die Jahresnettokaltmieten des Bestandsportfolios von rund 56,7 Mio. Euro Ende 2007 auf mindestens rund 65,9 Mio. Euro (+16,4 Prozent) Ende 2012 im konservativen Szenario oder auf 73,4 Mio. Euro (+22,8 Prozent) im optimistischen Szenario. Das Netto-Bewirtschaftungsergebnis (NOI) nach Verwaltungskosten und Kosten für die laufende Instandhaltung vor Zinsaufwendungen und Steuern (also weitgehend dem EBIT entsprechend), steigt von erwarteten 44,3 Mio. Euro Ende 2007 auf 52,5 Mio. Euro (+20,5 Prozent), respektive auf 59,9 Mio. Euro (+37,5 Prozent). Das konservative Szenario geht lediglich von einer jährlichen, durchschnittlichen Mietsteigerung von 1,44 Prozent aus; im optimistischen Szenario werden aufgrund eines positiven Marktumfeldes jährliche Mietsteigerungen von 3,66 Prozent unterstellt. Dies entspricht einer Steigerung von derzeit 4,61 Euro je Quadratmeter auf 4,95 Euro je Quadratmeter im konservativen und auf 5,51 Euro je Quadratmeter im optimistischen Szenario.

Neben dieser alleinigen Betrachtung des aktuellen Wohnungsbestandes hat der Vorstand weiterhin das Wachstumsziel ausgegeben, jährlich neue kleinere bis mittlere Wohnungsbestände mit hohem Wertschöpfungspotential in Höhe von 5.000 bis 10.000 Wohnungen pro Jahr zu akquirieren, teilte der Konzern weiter mit. Unter Berücksichtigung von Gewinnrealisierungen durch Teilportfolioverkäufe strebt der Konzern demnach ein Gesamtportfolio von mindestens 50.000 Wohnungen im Jahr 2012 an.

Die Aktie notiert aktuell mit einem Minus von 3,38 Prozent bei 21,70 Euro. (24.10.2007/ac/n/nw)



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