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AT&S kaufen 20.10.2004
TradeCentre.de
Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) nach wie vor zu kaufen.
In der kommenden Woche präsentiere der österreichische Leiterplattenhersteller Zahlen für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2004/05 per 31. März. "Wir sind planmäßig unterwegs", habe Vorstandschef Willi Dörflinger im Hintergrundgespräch gesagt. Gegenüber dem vergleichbaren Halbjahreszeitraum dürften die Einnahmen zwischen fünf und zehn Prozent zugelegt haben. Der Ertrag dürfte sich überproportional gesteigert haben. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden liege die Auslastung der Werke im Schnitt zwischen 90 und 95 Prozent. In China sei die Produktionsstätte sogar nahezu voll ausgelastet. Das Werk in Klagenfurt entwickle sich unverändert positiv. "Wir schreiben nachhaltig operativ schwarze Zahlen". Die Jahresplanung bekräftige der CEO.
Der Umsatz solle um zehn Prozent auf knapp 350 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBIT-Marge dürfte sich in Richtung zehn Prozent bewegen. Der Nettogewinn solle deutlich überproportional zum Umsatz wachsen, habe Dörflinger gesagt. Im Vorjahr habe der Gewinn rund 18 Millionen Euro oder 69 Cent je Aktie betragen. Analysten würden in 2004/05 mit einem EPS von rund einem Euro rechnen. "Mit dieser Schätzung kann ich gut leben". Wichtig für die Gesellschaft werde das laufende Quartal sein. Das Weihnachtsquartal sei in der Mobilfunkbranche traditionell die stärkste Periode. AT&S profitiere ab 2005 zudem von der Herabsetzung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent in Österreich. In China würden in den ersten Jahren sogar überhaupt keine Steueraufwendungen anfallen.
Ziel des Unternehmens sei es, das Produktportfolio zu verbreitern und damit den Anteil an Leiterplatten für Mobiltelefone weiter zu senken. "Die Verschiebung erfolgt zu Gunsten von Leiterplatten für Digitalkameras und Camcorder". Laut Dörflinger würden bereits Gespräche mit einigen potenziellen Großkunden stattfinden. Namen habe der Manager allerdings noch nicht preisgeben wollen. Neben der Expansion in Asien konkretisiere sich inzwischen der Markteintritt in Russland. "Wir haben jetzt die richtigen Mitarbeiter für den russischen Markt im Boot und bauen dort in Kürze den Vertrieb auf". AT&S sei mit einem KGV von 14 keinesfalls zu ehrgeizig bewertet. Wachsende Technologiefirmen mit rund zweistelligen EBIT-Renditen würden normalerweise mit KGV's von über 20 gehandelt.
Die Aktie von AT&S zählt weiterhin zu den Favoriten im TecDAX und ist nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" unverändert ein Kauf.
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