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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 66,50 € |
63,95 € |
+2,55 € |
+3,99 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A1K0235 |
A1K023 |
- € |
- € |
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SÜSS MicroTec-Aktie: Unternehmen verzeichnet hohen Auftragseingang 08.05.2012
Warburg Research
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Malte Schaumann, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von SÜSS MicroTec (ISIN DE000A1K0235 / WKN A1K023) unverändert mit dem Votum "kaufen" ein.
SÜSS MicroTec habe Q1-Ergebnisse bekannt gegeben und um 10:00 Uhr habe eine Telefonkonferenz stattgefunden. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert (Lithografie weniger, Fotomasken Equipment höher). Vor allem durch niedrigere F&E-Aufwendungen habe das EBIT leicht über der Analystenschätzung gelegen.
Der deutliche EBIT-Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei kein Anlass zur Sorge, da das Q1 des Vorjahres das Quartal mit der höchsten Bruttomarge gewesen sei (unterdurchschnittlich in Q1 2012). Auf Nettoebene habe SÜSS einen positiven Einmaleffekt von EUR 1,5 Mio. aus nicht fortgeführten Aktivitäten verzeichnet. Grund sei ein steuerfreier Earn out noch aus dem Verkauf des Testbereichs in 2010 gewesen.
Viel wichtiger sei jedoch, dass sich die Auftragseingänge mit einem Niveau von EUR 39 Mio. (+59% qoq) deutlich gegenüber dem Vorquartal erholt hätten. Dies sei das obere Ende der gegebenen Spanne (EUR 30 bis 40 Mio.). Treiber seien eine solide Nachfrage nach Lithografie Equipment gewesen. Dies sei erwartet worden, da die Kunden von SÜSS MicroTec in Kapazitäten investieren müssten, um die Nachfrage nach fortgeschrittenen Chips in Smartphones etc. befriedigen zu können (Advanced Packaging).
In Q2 sollte das Auftragsniveau erneut in den hohen 30ern liegen oder sogar die Schwelle von EUR 40 Mio. überschreiten. Diese Annahme werde durch die jüngsten Kommentare vom Wettbewerber Ultratech untermauert.
SÜSS MicroTec habe die Gesamtjahresguidance auf mindestens EUR 155 Mio. erhöht (statt bisher mind. EUR 145 Mio.), was die Einbeziehung von Tamarack (Warburg Research: EUR 8 Mio.) und die solide operative Entwicklung reflektiere. Gestützt werde dies durch einen Auftragsbestand von knapp EUR 100 Mio. Die Analysten würden etwas Spielraum sehen, das Ziel letztendlich etwas zu überschreiten.
Schätzungen für 2014 würden eingeführt. Wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums sollte der Bonderbereich sein. Die Roadmaps der meisten OEMs würden auf den Schritt in Richtung Volumenproduktion (3D IC) ab 2014 deuten und damit einen Aufbau der Nachfragedynamik ab H2 2012/H1 2013 implizieren.
Zusätzliches Potenzial ergebe sich jedoch auch durch die vor einigen Wochen übernommene Tamarack. Über die Integration in die Vertriebs- und Serviceorganisation von SÜSS MicroTec könne Tamarack nun direkt mit Ultratech in den wichtigen asiatischen Märkten konkurrieren (zuvor sei dies für Tamarack nicht effizient möglich gewesen). Damit sollte sich Tamarack's Geschäft in zwei bis drei Jahren auf ca. EUR 30 bis 50 Mio. steigern lassen, wovon derzeit nur ein Teil antizipiert werde. SÜSS MicroTec sollte die EBIT-Schwelle von 15% bis 2014 übertreffen.
Mit Q2-Aufträgen, die mindestens ein vergleichbares Niveau erreichen würden (eventuell über EUR 40 Mio.), und weiteren Aufträgen für Bondersysteme (von Samsung Electronics (ISIN US7960502018 / WKN 881823) oder anderen bekannten Unternehmen), die in H2 2012 folgen dürften, sollte der Newsflow positiv bleiben. Dies sollte letztendlich die Visibilität auf das Materialisieren des Investment Case erhöhen.
Die Analysten von Warburg Research belassen ihr Votum für die SÜSS MicroTec-Aktie auf "kaufen". Ein überarbeitetes DCF-Modell nach der Einführung der 2014er-Schätzungen ergebe ein neues Kursziel von EUR 16,00 (zuvor: EUR 14,00). Das Kursziel impliziere einen Multiplikator von 8,5x EBIT 2013e und indiziere damit, dass angesichts der Wachstumsperspektiven des Unternehmens (Top Line von 250 bis 300 Mio., eventuell mehr einschließlich, 15 bis 20% EBIT) weiteres Kurspotenzial vorhanden sei. (Analyse vom 08.05.2012) (08.05.2012/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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