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Roth & Rau kaufen


10.06.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von Roth & Rau (ISIN DE000A0JCZ51 / WKN A0JCZ5) weiterhin mit "kaufen" ein.

Der kritische Punkt der kurzfristigen Unternehmensentwicklung sei der Auftragseingang. Das Unternehmen erwarte, dass sich dieser im dritten und vierten Quartal stabilisiere. Hintergrund dieser Annahme seien einige Anfragen von potenziellen Kunden, die eine Produktionsaufnahme ihrer neuen Kapazitäten für Ende 2010 bzw. Anfang 2011 planen würden. Sollte sich wiedererwartend der Auftragseingang im zweiten Halbjahr nicht normalisieren, werde ab dem dritten Quartal in der Produktion Kurzarbeit eingeführt werden müssen.

Das zweite Quartal sollte umsatzseitig durch den bestehenden Auftragsbestand relativ stabil verlaufen. Der Auftragseingang sei im laufenden Quartal bisher schwach. Die Umsatzguidance auf Konzernebene (245 bis 270 Mio. EUR) werde vom Unternehmen beibehalten.


Das Management rechne mit Preisdruck im Equipment-Markt, gehe aber davon aus, dass dieser Preisdruck durch einen höheren Durchsatz der Anlage sowie geringeren Kosten bei der Produktion kompensiert werden könne. Zudem solle das margenstarke (ca. 20% Marge) Service- und Ersatzteilgeschäft mittelfristig 10% zum Umsatz betragen (in 2008 leicht über 2%). Bereits dieses Jahr sei mit einer Steigerung der Umsätze in diesem Bereich zu rechnen, da viele Anlagen, die in 2006 und 2007 ausgeliefert worden seien aus der Garantiezeit herausfallen würden und Serviceverträge geschlossen werden könnten.

Das Management sei angabegemäß bei der Suche eines Ankerinvestors, der mit dem Gründer 25% an der Gesellschaft halten solle, auf einem guten Weg. Nach Erachten der Analysten gebe es hier zwei Möglichkeiten des Einstiegs. Einerseits könnte ein Investor über die Börse einsteigen, andererseits wäre aus Sicht der Analysten auch eine Kapitalerhöhung ohne Bezugsrechte möglich. Mittelfristig könnte eine weitere Kapitalerhöhung erfolgen, um den weiteren Wachstumsschub zu finanzieren, den die Gesellschaft für das Jahr 2011 erwarte, wenn ein Technologiesprung bei der Solarzellenherstellung wahrscheinlich sei.

Die aktuelle Technologie zur Produktion von Solarzellen sei kaum zu optimieren, da es neuer Produktionsschritte bedürfe. Diese wolle das Unternehmen Ende 2009 einführen, so dass man Potenzial habe, um den Kunden mit Bestandsanlagen ein Up-grade zu verkaufen. Der Kunde hätte den Vorteil, eine Solarzelle mit einem um 0,5 Prozentpunkte höheren Wirkungsgrad zu produzieren, müsste aber seine Produktion up-graden. Ab 2011 sei zudem die Einführung einer neuen Zelltechnologie geplant, die neues Equipment erfordere. Hier arbeite das Unternehmen mit der Universität in Neuchâtel zusammen.

Perspektivisch werde das Unternehmen auch in Zukunft nur Equipment für die Zellherstellung anbieten und nicht auf andere Produktgruppen (z.B. Anlagen zur Siliziumherstellung) ausweichen. Kurzfristig werde vor allem der Auftragseingang den Kurs beeinflussen. Nach einem wahrscheinlich schwachen zweiten Quartal sollte sich dieser im Laufe des Jahres wieder normalisieren. Die Analysten seien jedoch davon überzeugt, dass der Absatz der Branche mittelfristig wieder wachsen werde.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die Aktie von Roth & Rau weiterhin mit "kaufen". Das Kursziel sehe man nach wie vor bei 26,00 EUR. (Analyse vom 10.06.2009) (10.06.2009/ac/a/t)




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