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Roth & Rau kaufen


06.02.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, empfiehlt die Aktie von Roth & Rau (ISIN DE000A0JCZ51 / WKN A0JCZ5) unverändert zu kaufen.

Während des Field-Trips zu den Unternehmen des Sektors Erneuerbare Energien am 4. und 5. Februar 2009 sei unter anderem die Roth & Rau AG besucht worden.

Die schwache Marktphase werde das Unternehmen nutzen, um weiteres Know-How vor allem im Bereich der Dünnschichttechnologien hinzu zu kaufen. Hierfür stehe ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag zur Verfügung. Im ersten Quartal könnte es diesbezüglich zu News-flow kommen.

Im operativen Geschäft gehe man davon aus, dass der Auftragseingang in den nächsten Monaten schwach bleibe und erst in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen werde. Zum Jahresanfang sollte nach Ansicht der Analysten der Auftragsbestand bei ca. 220 Mio. EUR gelegen haben. Im Januar sei hierzu ein Großauftrag in Höhe von 26 Mio. EUR gekommen. Die schwache Nachfrage im ersten Halbjahr 2009 könnte dazu führen, dass die Preise für Equipment leicht unter Druck geraten würden. Blicke man auf den Gesamtmarkt für Equipment, so gehe das Unternehmen für die Jahre 2009 und 2010 von einem Rückgang der Umsätze im gesamten Markt aus. Ab 2010 sollten die Umsätze in der Branche wieder ansteigen.


Die größten Gefahren für Roth & Rau im momentanen konjunkturellen Umfeld sähen die Analysten vor allem in der möglichen Verschiebung von Aufträgen durch die Kunden. Bisher habe die Roth & Rau AG kein Lager für Endprodukte vorgehalten. Sollte eine Verschiebung von Aufträgen stattfinden, so würden die Analysten davon ausgehen, dass die Gesellschaft zu diesem Schritt gezwungen sei. Dies werde kurzfristig Kapital binden.

Es würden hohe Markteintrittsbarrieren für neue Unternehmen existieren. Das Unternehmen verfüge über einen hohen Finanzmittelbestand; Akquisitionen seien denkbar. Roth & Rau habe ein gutes wissenschaftliches Netzwerk mit Kunden und Forschungszentren. Die Unternehmensgründer seien kompetent und würden sich weiter am Unternehmen beteiligen und engagieren. Die Gesellschaft sei Marktführer bei Anlagen für die Anti-Reflexbeschichtung bei der Produktion von kristallinen Siliziumsolarzellen.

Zuletzt sei ein rückläufiger Auftragseingang zu verzeichnen gewesen. Ein hoher Forschungs- und Entwicklungsaufwand sei nötig, um Produktionskosten zu senken und in der Technologie führend zu bleiben. Ein mögliches Überangebot an kristallinen Solarzellen könnte sich mittelfristig auf den neuen Auftragseingang und die Margen negativ auswirken

Insgesamt würden die Analysten davon ausgehen, dass die Roth & Rau AG dieses Jahr einen leicht steigenden Umsatz aufweisen könne. Für den Umsatzsplitt würden sie einen steigenden Anteil aus dem Verkauf von produktionsfähigen Turnkey-Linien für kristalline Solarzellen erwarten. Die EBIT-Marge sollte vor dem Hintergrund des Preisdrucks sowie des höheren Umsatzanteils der Turnkey-Linien leicht sinken. Insgesamt sähen die Analysten das Unternehmen weiterhin positiv. Das Unternehmen sei Marktführer bei Beschichtungsanlagen und einer der größten Anbieter für Turnkey-Anlagen bei der Produktion von kristallinen Solarzellen. Zudem zeige die Kooperation mit Manz, dass Roth & Rau die Konsolidierung in der Branche anführe.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die Aktie von Roth & Rau weiterhin mit dem Rating "kaufen" und belassen das Kursziel bei 29 Euro. (Analyse vom 06.02.2009) (06.02.2009/ac/a/t)




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