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AT&S strikt meiden


12.01.2007
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) strikt zu meiden.

AT&S sei ein Fall für die BaFin. Das Wertpapier des österreichischen Leiterplattenherstellers sei am Mittwoch unter hohen Umsätzen spürbar gesunken, obwohl es nur von der Deutschen Bank und der WestLB herabgestuft worden sei. Die Deutsche Bank habe ihre "halten"-Empfehlung mit einer vorsichtigeren Brancheneinschätzung nach der Gewinnwarnung von Motorola "begründet". Die WestLB habe dagegen geraten, Positionen zu "reduzieren". Zum Redaktionsschluss der letzten "Frankfurter Tagesdienst"-Ausgabe hätten diese beiden Herabstufungen für ein Minus von rund 9% gesorgt.


Um 15:41 Uhr sei es dann aber knüppeldick gekommen: AT&S habe eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht. Man rechne im Geschäftsjahr 2006/07 lediglich noch mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,25 EUR. Kurios: Erst im September habe man die Prognose noch von 1,15 auf 1,75 EUR angehoben. Das werfe natürlich Fragen auf, ob sich die Geschäftsführung überhaupt in ihrem eigenen Unternehmen auskenne, wenn es innerhalb von vier Monaten derart mit ihrer Prognose umherirre. Aber damit nicht genug: Auch die Umsatzprognose sei von zuvor 490 auf nur noch 460 Mio. EUR gesenkt worden. AT&S habe als Grund für die deutlich gesenkte Prognose eine "unerwartete Unterauslastung in der zweiten Dezemberhälfte sowie im Januar" gegeben.

Die Börse habe daraufhin mit einem Kursrutsch von bis zu 23% reagiert. Aber nicht nur die Ziellosigkeit des AT&S-Managements sei bemerkenswert, sondern auch die Tatsache, dass ausgerechnet am Morgen des Tages, an dem diese Gewinnwarnung veröffentlicht werde, gleich zwei Banken den Titel zurückstufen würden. Aber natürlich könne es auch Zufall gewesen sein, dass diese Herabstufungen der Ad hoc-pflichtigen Meldung zuvorgekommen seien. Die WestLB habe sich als besonders aktiv erwiesen, was Empfehlungen zu AT&S angehe. Bereits am Donnerstagmorgen habe man den Anlegern die Aktie schon wieder zum "Halten" empfohlen. Die Aktie sei nach der Kurskorrektur nun "fair bewertet".

Die Experten würden davon ausgehen, dass es die AT&S-Aktie auch weiterhin schwer haben werde, denn das Vertrauen sei nun erst einmal zerstört. Das Stop-loss-Limit sollte auf 19,15 EUR erhöht werden.

Die AT&S-Aktie ist bis auf weiteres strikt zu meiden, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (12.01.2007/ac/a/t)




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