|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
AT&S kaufenswert 24.07.2006
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) für kaufenswert.
Die AT&S sei erfreulich in das neue Geschäftsjahr 2006/07 per Ende März gestartet. In der Zeit von April bis Juni könnte den Wienern sogar ein neuer Umsatzrekord gelungen sein. Der bisher höchste Umsatz in einer Periode liege lange zurück und sei im 4. Quartal des Jahres 2000/01 mit rund 98 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Diesen Wert gelte es zu toppen. Nach den Informationen der Experten hoffe das Management von AT&S darauf, diese Marke im 1. Quartal des Jahres 2006/07 übertroffen zu haben. Eventuell habe sogar erstmals die Marke von 100 Millionen Euro Umsatz überschritten werden können. Ende Juli werde das Unternehmen die Zahlen für das 1. Quartal veröffentlichen.
Im Gesamtjahr rechne Vorstandschef Harald Sommerer mit einem Umsatzplus von mehr als 20 Prozent auf 455 Millionen Euro. Der Markt sei unverändert stark. Von der Schwäche vereinzelter Wettbewerber in Taiwan hätten die Österreicher nichts gespürt. Die forecasts auf der Kundenseite seien weiterhin anspruchsvoll und würden für volle Auftragsbücher sorgen.
Um das starke Marktwachstum bestmöglich begleiten zu können, werde das Unternehmen wie vorgesehen die Produktion im zweiten Werk in Shanghai bereits im August aufnehmen. In 2005/06 habe das Werk in China bereits mehr als 100 Millionen Euro zum Umsatz beigesteuert. 2006/07 werde diese Marke deutlich überschritten. Spätestens im Jahr 2009/10 sollten die Werke in Shanghai mit voller Auslastung laufen. Das Umsatzpotenzial der Werke liege dann bei 400 Millionen Euro.
Bezüglich des Gewinns in diesem Wirtschaftsjahr müsse man davon ausgehen, dass die Firma Wachstumskosten in China und Korea verdauen müsse und damit mit einem starken Gewinnwachstum erst im zweiten Halbjahr zu rechnen sei. In der ersten Hälfte würden die Experten mit einer EBIT-Marge von rund fünf Prozent und in der zweiten Hälfte mit einer Rendite von neun bis zehn Prozent rechnen. In Summa ergebe sich im Gesamtjahr eine EBIT-Marge von mindestens sieben Prozent. Pro Aktie sollte am Jahresende ein Gewinn von 1,10 Euro in den Büchern stehen. Angesichts der 25,9 Millionen Aktien errechne sich ein Überschuss von 28,5 Millionen Euro.
Für das Jahr 2007/08 wolle Sommerer bei Umsatz und Gewinn kräftig aufs Gaspedal drücken. Er erwarte erneut ein Umsatzplus von mehr als 20 Prozent auf 550 Millionen Euro. Ziel sei, in diesem Wirtschaftsjahr auch nachhaltig mit einer EBIT-Marge von neun bis zehn Prozent in einem kompletten Jahr zu arbeiten. Der Gewinn je Aktie solle um knapp 30 Prozent auf 1,40 Euro oder auf mehr als 36 Millionen Euro expandieren. Sollte AT&S im kommenden Jahr tatsächlich eine EBIT-Marge von neun bis zehn Prozent erreichen, sei die Angabe zum Gewinn zu konservativ und könnte somit sogar nach oben geschraubt werden.
An der Börse werde das Unternehmen mit 390 Millionen Euro bewertet. Das KGV für dieses Jahr liege bei 14 und reduziere sich im kommenden Jahr auf elf. Damit sei AT&S die günstigste Aktie im TecDAX. Das Unternehmen kaufe derzeit regelmäßig eigene Aktien zurück. Insgesamt könnten bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zurückgekauft werden. Die eigenen Aktien sollten eingezogen werden. Damit reduziere sich das Grundkapital und der Gewinn teile sich unter einer geringeren Anzahl an Aktien auf. Ergo: Der Gewinn je Aktie erhöhe sich quasi wie von selbst. Die Dividendenrendite liege aktuell übrigens bei zwei Prozent und sei für einen Technologiewert nicht von Pappe.
Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von AT&S kaufenswert. (24.07.2006/ac/a/t)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|