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AT&S akkumulieren 16.12.2005
AC Research
Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien des im TecDAX notierten Leiterplattenproduzenten AT&S Austria Technologie & Systemtechnik (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) zu akkumulieren.
Die Gesellschaft habe eine Gewinnwarnung für das am 31. März 2006 endende Geschäftsjahr 2005/2006 veröffentlicht.
So sei die Schätzung für den Gewinn je Aktie von zuvor 1,25 Euro auf nunmehr 1,10 Euro gesenkt worden. Beim Umsatz strebe das Unternehmen allerdings weiterhin eine Steigerung von 13% auf 375 Millionen Euro an.
Als Grund für die Gewinnwarnung seien Einmaleffekte in Höhe von insgesamt 4 Millionen Euro genannt worden. Hiervon würden 2,5 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Übersiedlung des Werkes Fohnsdorf nach Hinterberg stehen. Hierbei sei es zu technischen Problemen gekommen. So sei ein Produktionsprozess nach der Übersiedlung und der Neuinstallation des Equipments nicht ans Laufen gebracht worden. Um trotzdem die Lieferverträge einhalten zu können, habe der Produktionsprozess bei einer Drittfirma durchgeführt werden müssen. Inzwischen sei der Produktionsprozess, der die erste Stufe in der Fertigung einer Leiterplatte darstelle, aber wieder ans Laufen gebracht worden.
Eine weitere Belastung in Höhe von 1,5 Millionen Euro sei im Zusammenhang mit der Restrukturierung in Indien entstanden. Hier habe es bereits im ersten Halbjahr Qualitätsprobleme gegeben, die sich länger als erwartet hingezogen hätten.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research stelle die heutige Gewinnwarnung eindeutig eine negative Überraschung dar. So seien die Probleme beim Umzug des Werkes Fohnsdorf nach Hinterberg im Vorfeld nicht bekannt gewesen. Allerdings gehe man davon aus, dass es sich hierbei um einen einmaligen Effekt handle. So könne hieraus nicht geschlossen werden, dass es an anderen Standorten ebenfalls zu Problemen kommen werde.
Da die Probleme aber nunmehr wieder behoben seien, sehe man keinen negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit im kommenden Geschäftsjahr. Die Aktie habe im Zuge der Meldung im heutigen Handelsverlauf deutlich an Wert verloren und notiere derzeit bei 16,25 Euro. Damit erscheine das Unternehmen allerdings mit einem KGV 2006/2007e von knapp 12 wieder moderat bewertet. Die Werke der Gesellschaft seien weiterhin voll ausgelastet. Aufgrund der guten Wachstumsprognosen für den Mobilfunksektor werde sich hieran voraussichtlich auch im kommenden Geschäftsjahr nichts ändern.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von AT&S zu akkumulieren.
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