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bet-at-home.com gut aufgestellt in einem wachsenden Markt


29.03.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Susanne Schwartze, Analystin von Warburg Research, stuft die Aktie von bet-at-home.com (ISIN DE000A0DNAY5 / WKN A0DNAY) weiterhin mit "kaufen" ein.

Der Wettumsatz habe um 59% auf EUR 1,4 Mrd. zugelegt, der Brutto-Gaming-Ertrag (Umsatz), der sich aus Wettumsatz und Gaming-Erträgen abzüglich ausgezahlter Gewinne und Wettgebühren errechne, sei ebenfalls markant um 56% auf EUR 65,7 Mio. angestiegen. 58% des Brutto-Gaming-Ertrages sei mit Casino und Poker erzielt worden, 42% mit Sportwetten. Auch auf der Ergebnisseite sei ein eindrucksvoller Zuwachs gelungen: Nachdem im Vorjahr nur ein gerade ausgeglichenes EBIT von EUR 0,6 Mio. eingefahren worden sei, stehe für 2010 ein Gewinn von EUR 10,6 Mio. in den Büchern.

Die Ertragsrechnung spiegele das besondere Geschäftsmodell wider: Es werde kaum Anlagevermögen benötigt außer einer IT-Landschaft und Büroausstattung (Anlagevermögen mache 1,7% der Bilanzsumme aus), ein relativ fixer, aber nicht hoher Kostenfaktor sei das Personal (Personalaufwand 9,3% vom Umsatz). Das Hauptaugenmerk liege darauf, den starken Free Cash Flow zu nutzen, um über Marketingaktivitäten (Sportsponsoring, Werbung, Affiliate-Programme, Boni) Kunden zu gewinnen und mit Service und attraktiven Gewinnen zu halten. Entsprechend habe der sonstige betriebliche Aufwand 75% des Umsatzes aufgezehrt.

Wichtiger Treiber sei im vergangenen Jahr die Fußball-WM gewesen, bet-at-home habe die Dynamik jedoch bis zum Jahresende gehalten. Dazu hätten auch neue oder verbesserte Produkte beigetragen: Bei den Sportwetten gehe es vermehrt um Livewetten, im Segment Casino und Games würden neue Spiele und Angebote offeriert. Die Zahl der registrierten User sei um 25% auf 2,3 Mio. gestiegen. Das Marktwachstum in Europa dürfte zweistellig bleiben.


Der voll liquiditätswirksame Gewinn werde nicht ausgeschüttet, sondern als Reserve gehalten, um zum einen mit intensivem Marketing am Marktwachstum teilzuhaben. Zum anderen gehe es darum, von der sich abzeichnenden europaweiten rechtlichen Neuordnung zu profitieren. Dafür müssten in den jeweiligen Ländern Lizenzen beantragt werden und der Markt aufgebaut werden. Zu diesem Zweck stünden derzeit EUR 34 Mio. liquide Mittel zur Verfügung. Aktuell steige bet-at-home in den italienischen Online-Markt ein.

Auch die für den deutschen Markt möglicherweise unmittelbar (Sondersitzung am 6.4.) bevorstehende Einigung der Ministerpräsidenten auf eine Nachfolgeregelung für den Glücksspielstaatsvertrag sei bedeutend. Der Umsatzanteil deutscher Kunden dürfte im zweistelligen Bereich liegen. Nach den bisherigen Erfahrungen würden sich die mit der Neuordnung verbundenen höheren Aufwendungen (Marketing, Lizenzen) in überproportional höheren Erlösen und Erträgen niederschlagen. Kleine Anbieter, die diese Investitionen in den Marktaufbau nicht stemmen könnten, würden ausscheiden oder illegal bleiben, lizenzierte Anbieter würden sich den Markt aufteilen.

Die Weichen für bet-at-home seien auf profitables Wachstum gestellt. Aus dem DCF-Modell ergebe sich ein fairer Wert von EUR 47.

Mit einem Kurspotenzial von ca. 15% bestätigen die Analysten von Warburg Research ihre Kaufempfehlung für die bet-at-home.com-Aktie. Das Kursziel werde von EUR 41 auf EUR 47 angehoben. (Analyse vom 29.03.2011) (29.03.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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