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Turbo-Optionsschein auf bet-at-home.com für Spekulative mit 23% Risikopuffer - Optionsscheineanalyse 16.03.2017
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo-Optionsschein (ISIN DE000HU76273/ WKN HU7627) der HypoVereinsbank auf die bet-at-home.com-Aktie (ISIN DE000A0DNAY5/ WKN A0DNAY) vor.
Auf der 22. Münchner Kapitalmarkt Konferenz, bei der sich im Dezember vergangenen Jahres rund 40 Unternehmen präsentiert hätten, habe bet-at-home.com zu den interessantesten Unternehmen gehört. IR-Manager, Klaus Fahrnberger, habe sich zuversichtlich gezeigt, dass der Onlinewettanbieter die 2016er Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA), 30 Mio. Euro, übertreffen könne. Denn der Zeitraum September bis Dezember sei traditionell das stärkste Quartal des Jahres, so Fahrnberger damals.
Gesagt, getan: 2016 sei für bet-at-home.com ein Rekordjahr gewesen. Das EBITDA sei mit 33 Mio. Euro nicht nur höher ausgefallen als die Vorhersage von 30 Mio. Euro, sondern auch über dem Vorjahreswert von 31,9 Mio. Euro gelandet. Gleichzeitig hätten die Brutto-Wett- und Gamingerträge um 14 Prozent auf 138,7 Mio. Euro zugelegt. Auch damit hätten die Österreicher die eigene Prognose von 134 Mio. Euro übertroffen. Somit hätten sich die aufgrund der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich um 20,6 Prozent erhöhten Marketingausgaben gelohnt.
An der guten Entwicklung sollten auch die Aktionäre teilhaben: Vorstand und Aufsichtsrat würden der Hauptversammlung am 17. Mai eine Dividende von insgesamt 7,50 Euro je Aktie vorschlagen. Diese setze sich zusammen aus einer ordentlichen Dividende von 2,50 Euro plus einer Sonderdividende von 5,00 Euro je Anteilschein.
"Durch die erstmalige Ausschüttung einer außerordentlichen Dividende sollen die Aktionäre der bet-at-home.com AG angemessen an der überdurchschnittlichen Gesamtentwicklung der letzten Jahre beteiligt werden", habe das Unternehmen erklärt. Auch in Zukunft seien weitere Extra-Zahlungen möglich. "Für unser operatives Geschäft brauchen wir rund 30 Mio. Euro Cash", sage Michael Quatember, Vorstandschef von bet-at-home.com. "Haben wir mehr auf dem Konto, prüfen wir auch in Zukunft die Zahlung von Sonderdividenden."
Für 2017 sei Quatember zuversichtlich: "Der Brutto-Wett- und Gamingertrag soll auf 144 Mio. Euro steigen und das EBITDA zwischen 34 und 38 Mio. Euro landen." Aufgrund der Dividendenrendite von satten 7 Prozent habe der Wert weiteres Aufwärtspotenzial. Dieses könnten sich spekulative Anleger mit einem Turbo von HypoVereinsbank onemarkets auf bet-at-home.com erschließen - aktuell der einzige Emittent mit Hebelprodukten auf die bet-at-home.com-Aktie. Das Papier bilde Kursgewinne des Titels mit einem Hebel von 4,2 ab. Der Risikopuffer liege bei gut 23 Prozent. (Ausgabe 10/2017) (16.03.2017/oc/a/nw) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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