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SÜSS MicroTec legt vorläufige Zahlen für 2010 vor


10.02.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Malte Schaumann, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von SÜSS MicroTec (ISIN DE0007226706 / WKN 722670) weiterhin mit "kaufen" ein.

SÜSS MicroTec habe vorläufige Zahlen für 2010 vorgelegt. Der Q4-Umsatz sei etwas hinter der Prognose zurückgeblieben. Abweichungen beim Umsatz seien jedoch aufgrund eines potenziell hohen Einflusses von einzelnen Maschinen nichts Unübliches (ASPs bis zu EUR 4 Mio.). Dennoch habe das EBIT die Schätzung deutlich übertroffen. Dies habe sich aus einem Wechselkurseffekt von EUR 1,8 Mio. aufgrund der Rückführung eines konzerninternen USD-Kredits und leicht niedrigeren Kosten (EUR 3,9 Mio. im Geschäftsjahr 2010 im Vergleich zu erwarteten EUR 4,5 Mio.) für die Verlagerung der Bonder-Aktivitäten ergeben.

Eine positive Überraschung stelle eine Netto-Cash-Position von EUR 35 Mio. per Ende 2010 dar, die vermutlich auf niedrige Steuerzahlungen und ein gutes Working-Capital Management zurückzuführen sei. Warburg Research erwarte zum Jahresende einen Auftragsbestand in Höhe von EUR 115 Mio.

Substrate Bonder würden den wichtigsten Wachstumstreiber der nächsten Jahre darstellen. Es werde eine Verfünffachung dieses Marktes (mit SÜSS MicroTec als globale Nr. 2) von USD 100 Mio. in 2009 auf mehr als USD 500 Mio. bis 2013 erwartet. Diese Perspektiven seien bislang erst in geringem Umfang berücksichtigt worden. Das Erlöswachstum in 2011 dürfte hauptsächlich von den anderen Segmenten des Unternehmens getragen werden. Da sich die Anzeichen für eine Adaption der 3D-Technologie verdichten würden, würden die Schätzungen nun einen höheren Erlösbeitrag aus dem Segment Bonder ab 2012 reflektieren. Sie würden jedoch noch Spielraum bei vollständiger Materialisierung des Potenzials beinhalten (EUR 250 Mio. Umsatz in 2013).


Viele Halbleiterhersteller (IDMs und Foundries) hätten in den letzten Monaten Indikationen zu ihrer 3D-Roadmap gegeben, mit Samsung (ISIN US7960502018 / WKN 881823) als prominentestem Beispiel. Diese hätten im Dezember 2010 den Produktionsbeginn von 8GB DRAM Modulen auf Basis von 3D TSV Technologie für Serveranwendungen angekündigt. Stacked Memory und die Integration von Memory und Logic Chips dürften zwei der größten 3D-Märkte werden. Daher überrasche nicht, dass die großen Speicher-IDMs wie Samsung, Elpida (ISIN JP3167640006 / WKN A0DK2L) oder Nanya die Einführung von 3D TSV Technologie bereits in H2/2011 planen würden. Die Kommerzialisierung von 3D dürfte somit in H2/2011 beginnen und sich im Zeitraum von 2011 bis 2013 beschleunigen. Hieraus dürfte ein deutlicher Anstieg der Aufträge für die notwendigen Substrate Bonder ab Mitte 2011 folgen.

Die neue Umsatzschätzung für 2012 berücksichtige nun Erlöse der Substrate Bonder in Höhe von ca. EUR 50 Mio. und antizipiere nur marginales Wachstum in SÜSS' anderen Segmenten, wodurch sich noch potenziell weiterer Spielraum ergebe. Die bereinigte EBIT-Marge (bereinigt um die Kosten für die Bonder-Verlagerung in 2011 und um Nettoabschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in 2011 und 2012) dürfte in 2011 auf 14,4% und in 2012 auf 15,4% ansteigen. Damit sollte SÜSS MicroTec das kommunizierte Margenziel von 15% über den Zyklus beim EBIT bereits in naher Zukunft erreichen. Dies und das Erlöspotenzial des Unternehmens von deutlich über EUR 200 Mio. jährlich würden dieses Ziel mittelfristig eher konservativ erscheinen lassen.

Das neue Kursziel von EUR 15,70 (alt: EUR 12,00) spiegele ein höheres Umsatzwachstum ab 2012 und nachhaltige Margen von 15% (+2PP) wider. Ein EV/EBIT 2011 (aus Basis des bereinigten EBIT) in Höhe von 7,3x erscheine aufgrund des sehr attraktiven Potenzials im Bonder-Markt weiterhin nicht ambitioniert. SÜSS MicroTec bleibe daher weiterhin ein Top Pick mit Kurspotenzial von 35% und Spielraum, das Kursziel bei Erreichen ihrer Ziele deutlich zu übertreffen.

Die Analysten von Warburg Research bekräftigen die Kaufempfehlung für die SÜSS MicroTec-Aktie. (Analyse vom 10.02.2011) (10.02.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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