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Veränderung |
Datum/Zeit |
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337,15 $ |
+12,25 $ |
+3,63 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US4370761029 |
866953 |
- $ |
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Home Depot Positionen aufbauen 22.10.2004
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann empfehlen Positionen bei der Aktie von Home Depot (ISIN US4370761029 / WKN 866953) aufzubauen.
Mit einem Umsatz von 72 Mrd. USD (Schätzung für das laufende Geschäftsjahr) sei Home Depot die führende Baumarktkette der Welt. Das Verkaufsnetz umfasse knapp 1.800 DIY-Märkte, die sich schwergewichtig in den USA befinden würden. Mit rund 150 Verkaufsstützpunkten habe das Unternehmen aber auch in Kanada und Mexiko Fuß gefasst. Bedenke man, dass die Gründung erst gut 25 Jahre zurückliege, habe Home Depot eine rasante Entwicklung hinter sich. Sie sei allerdings nicht ohne Schwächephasen abgegangen. So habe sich im Jahr 2002 eine Wachstumskrise manifestiert, deren Auslöser in einem unübersichtlichen Warenangebot und einem kläglichen Kundenservice zu suchen gewesen seien.
Das Management habe jedoch mit Gegenmaßnahmen reagiert; inzwischen befinde sich Home Depot wieder in bemerkenswerter Verfassung. Im vergangenen Geschäftsquartal (Mai bis Juli) sei der Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 11% auf einen Rekordwert von 20 Mrd. USD geklettert. Das um Neueröffnungen bereinigte Wachstum habe 4,8% betragen. Als Folge einer effektiven Kostenkontrolle seien der Betriebs- und der Reingewinn um eindrucksvolle 18,9% gestiegen. Das fortgesetzte Aktienrückkaufprogramm (Reduzierung der Anzahl Aktien um 3,8%) habe zu einer noch stärkeren Zunahme des Gewinns pro Aktie um 25,0% geführt.
Die Quartalszahlen würden den Erfolg einer Reihe von Unternehmensentscheiden spiegeln. In den letzten drei Jahren habe Home Depot ihr Geschäft ausgebaut, Abläufe verschlankt, Effizienzsteigerungen durch Investitionen in Technologie erzielt, die Warenpräsentation und den Kundenservice verbessert sowie eine neue Werbekampagne lanciert. Für das Geschäftsjahr 2004 (Abschluss per Ende Januar 2005) rechne das Management mit einem Anstieg des Umsatzes und Gewinns pro Aktie von 10 bis 12% bzw. 14 bis 17%. Die Dynamik sollte sich im nächsten Jahr fortsetzen, andererseits würden sich die steigenden Zinsen dämpfend auf den Immobilien- und damit auf den Baumarkt auswirken. Zu erwähnen sei jedoch, dass die Nachfrage nach DIY-Produkten weniger von Neubauten, sondern primär vom Niveau des Immobilienmarkts bei bestehenden Häusern abhänge.
Für 2005 gehe man beim Umsatz und Gewinn pro Aktie von Zuwächsen von 8% bzw. 14 bis 15% aus. Aber auch längerfristig seien die Aussichten viel versprechend. Zum einen sei der DIY-Markt in den USA noch recht fragmentiert, so dass Home Depot sein Filialnetz in den nächsten Jahren weiter ausdehnen könne. Zum anderen dürfte auf dem Heimmarkt die Nachfrage nach Wohneigentum auf absehbare Zeit hoch bleiben. Triebfedern seien die steigende Lebenserwartung, die beobachtbare verstärkte Nachfrage nach Eigenheimen durch Frauen und ethnische Minderheiten sowie die Tatsache, dass Erstkäufe von Häusern tendenziell früher getätigt würden als in der Vergangenheit.
Angesichts dieser überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven betrachten die Analysten der Bank Hofmann die Aktie von Home Depot als einen der attraktiveren zyklischen Konsumwerte und empfehlen, Positionen vorab bei Kursschwächen aufzubauen.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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