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Vodafone mit Potenzial 01.12.2003
finanzen.net
Die Experten von "finanzen.net" sind der Meinung, dass die Aktie von Vodafone (ISIN GB0007192106 / WKN 875999) großes Potential aufweist.
Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone könne auf ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr zurückblicken. Obwohl der Start des Mobilfunknetzes der dritten Generation, UMTS, weiter auf sich warten lasse, hätten fast alle Netzbetreiber bei konstanten Umsätzen pro Kunde deutliche Wachstumszahlen bei den Abonnenten erreicht. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits die drei deutschen Konkurrenten T-Mobile, E-Plus und O2 mit überzeugenden Wachstumszahlen hätten aufwarten können, habe der weltgrößte Netzbetreiber diese Zahlen sogar übertroffen. Mit 520.000 Neukunden zwischen Juli und September habe der Konzern den größten Kundenzuwachs in Deutschland erwirtschaftet.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres hätten die Briten den Umsatz um 13 Prozent auf 16,9 Milliarden Pfund (2 Prozent über dem Konsensus) gesteigert und gleichzeitig das EBITDA (den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um stolze 19 Prozent auf 6,6 Milliarden Pfund verbessert. Der in mehr als 30 Ländern vertretene Konzern verfüge somit inzwischen über 125,3 Millionen Kunden und damit um 5,7 Millionen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Unter dem Strich mache Vodafone jedoch unverändert Verluste. Die Abschreibungen aufgrund zahlreicher Übernahmen sowie die exorbitanten Investitionen in das Mobilfunknetz UMTS würden das Konzernergebnis auch im nächsten Jahr noch belasten.
Die führenden Analysten hätten sich mit den Resultaten jedoch hoch zufrieden gezeigt und seien in erster Linie von dem überaus positiven Ausblick für 2004 überrascht gewesen. Der Konzern habe die Prognosen für das Geschäftsjahr 2003/2004 bestätigt, in denen von einem Umsatz- und Kundenwachstum von 10 Prozent ausgegangen werde, und habe sich außerdem erstmals auch zum Geschäftsjahr 2005 geäußert. Das Unternehmen erwarte damit, sowohl bei den Kundenzahlen als auch bei Umsatz und EBITDA Wachstumsraten im unteren zweistelligen Bereich erzielen zu können. Diese Schätzung liege damit erheblich über den derzeitigen Konsensusschätzungen von 5 bis 6 Prozent.
Unter Berücksichtigung der neuen Vorgaben des Unternehmens und der Konsensuserwartungen führender Analysten erscheine nach einer DCF-Bewertung ein Wert der Aktie von 150p durchaus fair. Mit einem EV/EBITDA (Quotient aus Unternehmenswert und Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 6,1 liege Vodafone außerdem unter den Branchenkonkurrenten Telecom Italia Mobile (6,9) und Telefonica Moviles (7,3), aber über mmO2 (5,2). Das KGV in Bezug auf die Gewinne des Geschäftsjahres 2004/2005 liege bei 13,6 gegenüber 14,7 bei Telecom Italia Mobile und 14,9 bei Telefonica.
Die Aktie von Vodafone bietet somit nicht nur fundamental, sondern auch aufgrund der Bewertung das derzeit wohl größte Potential unter den europäischen Mobilfunknetzbetreibern, so die Experten von "finanzen.net".
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