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ASML Quartalszahlen Q4/2025: Aktie steigt 5,7% nach Rekordgewinn und Milliardenrückkauf 28.01.2026
aktiencheck.de
Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - ASML-Aktie: 9,6 Mrd. Euro Gewinn, 12-Mrd.-Rückkauf, Kursfeuerwerk – lohnt jetzt der Einstieg?
Die ASML-Aktie ist am 28. Januar 2026 um satte 5,71 % auf 1.289,40 Euro gesprungen. Grund: Das Unternehmen hat erneut Rekordzahlen für 2025 gemeldet – und glänzt mit einem optimistischen Ausblick, dicker Dividende und einem brandneuen Aktienrückkaufprogramm.
Rekordjahr 2025: Umsatz, Marge, Gewinn auf Allzeithoch
Mit einem Gesamtumsatz von 32,7 Milliarden Euro, einer Bruttomarge von 52,8 % und einem Jahresgewinn von 9,6 Milliarden Euro hat ASML 2025 ein neues Rekordjahr abgeschlossen. Im Schlussquartal erzielte der Chipmaschinenbauer 9,7 Milliarden Euro Umsatz und 2,8 Milliarden Euro Gewinn – unter anderem dank der Auslieferung von zwei High-NA-EUV-Systemen.
Rekordaufträge und voller Auftragsbestand
Der Auftragseingang im vierten Quartal belief sich auf 13,2 Milliarden Euro, wovon 7,4 Milliarden Euro auf das zukunftsträchtige EUV-Geschäft entfielen. Der Auftragsbestand zum Jahresende kletterte auf 38,8 Milliarden Euro – ein weiteres Rekordniveau.
Starker Ausblick für 2026 trotz Konjunkturängsten
ASML erwartet für das erste Quartal 2026 einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro sowie eine Marge von 51–53 %. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management Umsätze zwischen 34 und 39 Milliarden Euro – getragen durch steigende EUV-Verkäufe und ein wachsendes Servicegeschäft. Auch der Bruttomargen-Korridor von 51–53 % soll gehalten werden.
CEO setzt auf KI-Boom und neue Kapazitäten
CEO Christophe Fouquet äußerte sich optimistisch: Der AI-getriebene Investitionshunger der Kunden nehme deutlich zu, was sich bereits in den höheren Kapazitätsplanungen der Chiphersteller niederschlage. ASML investiere deshalb weiter gezielt in Personal und Infrastruktur, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können.
Dividende rauf, Rückkauf neu gestartet
Auch Aktionäre profitieren: Für 2025 will ASML eine Gesamtdividende von 7,50 Euro je Aktie ausschütten – ein Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr. Ein Zwischenabschlag von 1,60 Euro wird am 18. Februar 2026 ausgeschüttet. Zusätzlich wurde ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 12 Milliarden Euro bis 2028 angekündigt.
Analystenmeinungen vom 28. Januar 2026
Janardan Menon von Jefferies bestätigte seine Einschätzung mit "Hold" und sieht ein Kursziel von 1.020 Euro – das bedeutet aktuell ein Downside-Potenzial von 21,08 % Sandeep Deshpande von J.P. Morgan bekräftigte seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 1.300 Euro, was einem moderaten Upside von 0,59 % entspricht
Während Jefferies also zur Vorsicht mahnt, bleibt J.P. Morgan auf der Käuferseite – allerdings ohne großen Spielraum nach oben.
Chancen für Anleger
– Rekordauftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro sichert Auslastung – Anhaltender EUV-Boom durch KI- und HPC-Anwendungen – Klare Margenstärke auch in anspruchsvollem Marktumfeld – Neue Rückkäufe im Wert von 12 Milliarden Euro stärken den Aktienkurs – Dividende deutlich erhöht – attraktiver für Einkommensinvestoren
Risiken für Anleger
– Jefferies sieht Kurspotenzial bereits ausgeschöpft – Mögliche Abkühlung der Halbleiternachfrage im späteren Jahresverlauf – Politische Risiken durch Exportbeschränkungen (z. B. China-Geschäft) – Technologischer Fortschritt der Konkurrenz (z. B. Canon, Nikon) – Kostenanstieg bei Personal und R&D könnte Margen belasten
Fazit: ASML liefert – aber ist der Kurs noch günstig?
ASML hat sich 2025 erneut selbst übertroffen – bei Umsatz, Gewinn, Marge und Auftragsbestand. Der Ausblick für 2026 bleibt trotz globaler Unsicherheiten stark. Mit dem neuen Aktienrückkaufprogramm und der erhöhten Dividende belohnt das Unternehmen seine Aktionäre zusätzlich.
Allerdings ist die Aktie nach dem jüngsten Kurssprung auf 1.289,40 Euro nicht mehr billig. Analystenmeinungen gehen auseinander – während Jefferies bereits Rückschlagpotenzial sieht, bleibt J.P. Morgan optimistisch. Langfristig bleibt ASML jedoch ein Tech-Schwergewicht mit strukturellem Rückenwind durch KI, Digitalisierung und Chipbedarf.
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Autor: Redaktion, aktiencheck.de Veröffentlicht am: 28. Januar 2026
Disclaimer Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (28.01.2026/ac/a/a)
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