Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


hier klicken zur Chartansicht    
Aktuelle Kursinformationen (NYSE)
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
6,06 $ 6,06 $ 0 $ 0 % 23.04/01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
CH0048265513 A0REAY -   $ -   $
 
 
 

Transocean US-Regierung reicht Zivilklage ein


16.12.2010
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Transocean (ISIN CH0048265513 / WKN A0REAY) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" mit dem Rating "hold" ein.

Das US-Justizministerium habe gestern seine erste Zivilklage im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gegen BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517), Transocean und Anadarko Petroleum (ISIN US0325111070 / WKN 871766) eingereicht. QBE Underwriting und Lloyd's würden als die Versicherer von Transocean ebenfalls zu den Angeklagten gehören.

Mit der Zivilklage der Regierung sollten Vertragsstrafen und Schadensersatzansprüche im Rahmen des "Oil Pollution Act" und des "Clean Water Act" geltend gemacht werden. Diese Schadensersatzansprüche würden hauptsächlich die Kosten für die Beseitigung der Ölschäden und die Schäden an natürlichen Ressourcen betreffen. Außerdem wolle die Regierung die Unternehmen auch zivilrechtlich im Rahmen des "Clean Water Act" belangen.

Der Schaden an den natürlichen Ressourcen im Sinne des Clean Water Act lasse sich zu diesem Zeitpunkt unmöglich vollständig beziffern und Experten zufolge werde dies mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Der Bußgeldbetrag dürfte jedoch in die Milliarden gehen, da die USA dem Gesetz zufolge auf USD 1.100 pro ausgelaufenes Barrel klagen könnten.


Wenn die Analysten von etwa 4,9 Mio. Barrel Öl ausgehen würden, die aus der Ölquelle ausgetreten seien (wovon aber ein Teil abgeschöpft worden sei), ergebe sich eine Summe von ungefähr USD 5 Mrd. Falls dem Unternehmen grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werde, könnte das Bußgeld je Barrel sogar um ein Vielfaches steigen.

Transocean habe fortlaufend erklärt, dass es von dem Betreiber der Bohrinsel schadlos zu halten sei, was in diesem Falle BP gewesen sei. Darüber hinaus sei Transocean mit einer Deckungssumme von bis zu USD 950 Mio. haftpflichtversichert.

Transocean habe in seiner Verteidigung gelassen reagiert und angeführt, BP sei für alle Schäden verantwortlich, die durch den Betrieb der Ölplattform entstanden seien, was durch seine Verträge mit BP gestützt werde. Allerdings würden erhebliche Prozessrisiken bestehen bleiben, da die rechtliche Situation noch nicht geklärt sei. Die Strafzahlungen im Rahmen des "Clean Water Act" könnten im mittleren einstelligen oder (im Fall grober Fahrlässigkeit) sogar im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich liegen.

Trotz ihrer positiven Einstellung zum Markt für Tiefseebohrungen würden die Analysten Transocean weiterhin neutral gegenüberstehen und ihr Kursziel unverändert bei CHF 70 beibehalten.

Die Analysten von Vontobel Research bewerten die Transocean-Aktie mit einem "hold"-Rating. (Analyse vom 16.12.2010) (16.12.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
05.10.2012, Bank Vontobel Europe AG
Turbo-Optionsscheine auf Transocean Investmentidee
23.07.2010, Vontobel Europe S.A.
Call-Optionsschein auf Transocean Investmentidee
22.04.2010, Vontobel Europe S.A.
Neue Optionsscheine auf Transocean
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG