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Turbo-Optionsscheine auf Transocean Investmentidee


05.10.2012
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Transocean-Aktie (ISIN CH0048265513 / WKN A0REAY) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

Die Transocean Ltd. mit ihrem Firmensitz im Schweizerischen Kanton Zug sei ein international tätiges Off-Shore-Tiefseebohrunternehmen. Der hauptsächliche Geschäftsbereich des Unternehmens sei auf die Konstruktion von Off-Shore-Anlagen zur Förderung von Erdgas und Erdöl durch Bohrlöcher in tiefer See (sog. Deepwaterdrilling) spezialisiert. Insgesamt beschäftige Transocean über 21.000 Mitarbeiter auf einer Vielzahl von Förderanlagen in der Nähe von Küsten auf beinahe dem gesamten Globus. Im Jahre 2011 habe der Konzern einen Umsatz von etwa 9,14 Mrd. USD erwirtschaftet.

Transocean habe zehn Bohrinseln vor der Küste Brasiliens unter Vertrag, welche nach eigenen Angaben zusammen rund elf Prozent des gesamten Konzernumsatzes ausmachen würden. Zum Ende vergangener Woche sei bekannt geworden, dass der Oberste Gerichtshof in Rio de Janeiro eine einstweilige Verfügung gegen Transocean erlassen habe, wonach der Bohrinselbetreiber innerhalb von 30 Tagen all seine Operationen vor der Küste Brasiliens einzustellen habe. Dies hätte enorme Einbußen für das Tiefseeunternehmen bedeutet. In der Nacht zum vergangenen Montag hätten die Medien jedoch die Eilnachricht verlauten lassen, der geplante Stopp sei von den Richtern wieder aufgehoben worden. Die brasilianische Aufsichtsbehörde der Ölindustrie, ANP, solle einen Antrag zur Aufhebung der Verfügung gestellt haben.

Nach eigenen Angaben würden allein sieben Bohranlagen des staatlichen Erdölkonzerns Petrobras von Transocean betrieben.

Transocean solle jedenfalls alle operativen Tätigkeiten auf den Off-Shore-Feldern Brasiliens fortführen dürfen, mit Ausnahme des so genannten Campo de Frade. Auf diesem Feld sei im November letzten Jahres ein Leck an einem Bohrloch aufgetreten. Dies sei vor diesem Hintergrund einer der Hauptgründe für den Beschluss des brasilianischen Gerichts zum Förderstopp gewesen.

Weitere gute Neuigkeiten für Transocean könnte es zudem dank eines kürzlich geschlossenen Vertrags mit dem Mineralölriesen Royal Dutch Shell geben. Dieser beinhalte Medienberichten zufolge den Auftrag über die Konstruktion und Lieferung von vier Ultra-Tiefwasser Bohrschiffen. Diese so genannten "Drillships" würden gegenüber stationären Bohrinseln mit ihrer Mobilität punkten und sollten vor allem dort zum Einsatz kommen, wo Bohrinseln nicht befestigt werden könnten. Sie sollten bei Wassertiefen bis zu 3,6 km arbeiten und mehr als 12 km tief bohren können. Dabei setze Transocean seine innovative Technologie ein, mit deren Hilfe man zwei Bohrvorgänge gleichzeitig durchführen könne.


Seit den Vorfällen der Vergangenheit unterlägen Tiefseebohrungen enormer Prüfung und regulatorischer Aufsicht. Die Ölvorkommen an Land würden allerdings zur Neige gehen, weshalb Ölfirmen immer mehr auf Tiefseereserven angewiesen seien und somit auch die Nachfrage nach entsprechenden Technologien, wie Transocean sie anbiete, in Zukunft weiter steigen könnte.

Anleger sollten beachten, dass die Geschäftsentwicklung sowie die Entwicklung des Aktienkurses von Transocean von vielen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Weitere regulatorische Maßnahmen seitens der Staaten, in deren Gewässern Transocean seine Off-Shore-Anlagen betreibe, könnten zu erheblichen Umsatz- und Gewinneinbrüchen und damit zu einer entsprechend negativen Entwicklung des Aktienkurses führen. Zudem sei der Kurs der an der Schweizer Börse SIX kotierten Aktie den Schwankungen des EUR/CHF-Wechselkurses ausgesetzt.

Bei einem aktuellen Kurs von 42,47 CHF würden derzeit 29 Analysten bei Bloomberg die Transocean-Aktie mit "kaufen" und 18 Analysten mit "halten" bewerten. Kein Analyst auf Bloomberg setze Transocean auf "verkaufen". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liege bei 57,26 CHF.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Open-End Call-Turbo-Optionsschein (ISIN DE000VT4U5Y1 / WKN VT4U5Y) auf die Transocean-Aktie. Er sei mit einem Basispreis von 38,14 CHF ausgestattet. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere betrage 10,65%. Der Hebel belaufe sich auf 6,82. Der aktuelle Kaufpreis liege bei 0,50 EUR.

Eine interessante Alternative sei auch der Open-End Put-Turbo-Optionsschein (ISIN DE000VT4PF78 / WKN VT4PF7) auf die Transocean-Aktie. Der Basispreis liege bei 49,63 CHF. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere betrage 16,28%. Der Hebel belaufe sich auf 5,81. Der aktuelle Kaufpreis betrage 0,63 EUR. (Stand: 05.10.2012)

Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. Bei Turbo-Optionsscheinen und Mini-Futures handle es sich darüber hinaus um besonders risikoreiche Instrumente der Geldanlage. (05.10.2012/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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