|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
AT&S erhöht Prognose erheblich 02.08.2010
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) die Gewinne laufen zu lassen und diese per Stopp-Kurs abzusichern.
Andreas Gerstenmayer, Vorstandschef von Europas größtem Leiterplattenhersteller, habe die Prognose für das Gesamtjahr massiv erhöht. Bisher habe er im Wirtschaftsjahr 2010/2011 per Ende März einen Umsatz von mindestens 435 Millionen Euro erwartet. Die EBIT-Marge sollte sich auf mehr als sieben Prozent belaufen. Nunmehr rechne der Firmenlenker mit einem Umsatz zwischen 470 und 500 Millionen Euro. Die EBIT-Marge solle sich auf mindestens neun Prozent belaufen. Operativ entspreche dies auf der oberen Umsatzbandbreite einem Gewinn von 45 Millionen Euro. Netto könnten mehr als 30 Millionen Euro in der Kasse klingeln oder circa 1,15 Euro je Aktie.
Wie Gerstenmayer den Experten im Hintergrundgespräch erläutere, laufe das operative Geschäft äußerst erfreulich. "Wir sind sehr gut ausgelastet und der Trend zu einer hochwertigen Technologie zahlt sich aus". Netter Nebeneffekt: Den Löwenanteil des Umsatzes würden die Österreicher im asiatischen Raum erzielen. Der etwas stärkere US-Dollar helfe der Gesellschaft. Das Startquartal sei glänzend ausgefallen und zähle zu den besten in der Unternehmensgeschichte. Die eigenen Erwartungen seien signifikant übertroffen worden. Der Umsatz habe in der Zeit von April bis Juni einen Wert von rund 114 Millionen Euro erreicht. Bereinigt um außergewöhnliche Aufwendungen habe das EBIT 10,1 Millionen Euro betragen, die Marge 8,8 Prozent!
AT&S profitiere derzeit stark aufgrund der Nachfrage nach Leiterplatten seitens der Hersteller von Smartphones. Acht der zehn größten Produzenten Hersteller von Mobiltelefonen würden sich auf der Kundenliste befinden. Beispielsweise RIM (ISIN US7667141094 / WKN A0F6ZP). Aber auch Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) ordere fleißig, was der CEO nicht habe kommentieren wollen.
Speziell beim Smartphone hätten sich die Österreicher eine Vorreiterrolle gesichert. Hier gelte es mechanische, elektrische und optische Herausforderungen zu lösen. Die Geräte sollten stabil sein, alle bestehenden Mobilnetze in Verbindung mit GPS, Digitalkamera, Touchscreen, Internetdiensten und vieles mehr verbinden und gleichzeitig müsse es auch noch optisch "hype" sein. Diese Anforderungen würden sich auch massiv auf die Leiterplatte auswirken, worüber sich der CEO sehr freue.
Besonders intensiv sei die Nachfrage unverändert in China. Gerstenmayer wolle in Shanghai die Kapazitäten deutlich ausbauen. Auch in Indien sollten die Kapazitäten erweitert werden. Für dieses Jahr plane er Investitionen von 100 bis 110 Millionen Euro anstatt rund 80 Millionen Euro. Insgesamt koste die Erweiterung in China rund 150 Millionen Euro. Das Investitionsvorhaben für dieses Jahr sei finanziert. Allerdings müsse der Firmenchef auch für das Folgejahr planen. Einerseits könnte AT&S eine Kapitalerhöhung durchführen. Andererseits könnten die Aktien im eigenen Bestand verkauft werden. Aktuell würden die rund 2,6 Millionen eigenen Aktien einem Wert von rund 28 Millionen Euro entsprechen. Nach eigenen Angaben sei derzeit jedoch weder der Verkauf der Aktien noch eine Kapitalmaßnahme geplant.
Allein durch den Ausbau in Shanghai werde AT&S den Umsatz mittelfristig um 25 bis 30 Prozent steigern. Das entspreche einem Umsatzvolumen von bis zu 600 Millionen Euro. Die EBIT-Marge solle in den zweistelligen Bereich ausgebaut werden. Um die Abhängigkeit vom Segment "Mobile Devices" zu verringern, wolle der ehemalige Siemens-Manager Anwendungen für die Industrie- und Medizintechnik steigern. "Wir sehen für diese Bereiche sehr gute Chancen in den USA und wollen dort das Geschäft deutlich erhöhen". Zudem würden weitere Wachstumsmöglichkeiten geprüft. Details habe der CEO allerdings nicht genannt.
Die Kaufempfehlung der Experten für den über 6.500 Mann starken Betrieb vom November des Jahres 2009 habe sich super entwickelt. Man habe die Aktie bei Kursen um 5,80 Euro mit einer Kurschance von 50 bis 100 Prozent zum Kauf empfohlen. Auch die Expertenempfehlung im Frühjahr bei Kursen um neun Euro habe sich bezahlt gemacht. Das Kursplus von rund 100 Prozent sei auf aktuellem Handelsniveau von 11,30 Euro fast voll gemacht.
Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie von AT&S nach der satten Rally nunmehr die prächtigen Gewinne laufen zu lassen und diese per Stoppkurs abzusichern. (Analyse vom 02.08.2010) (02.08.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|