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AT&S bei Kursrücksetzern einsteigen 30.04.2010
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" können nicht investierte Anleger bei Kursrücksetzern in die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) einsteigen.
Die Kaufempfehlung der Experten für den Leiterplattenhersteller aus Österreich im November des vergangenen Jahres habe sich prächtig entwickelt. Sie hätten die Aktie bei Kursen um 5,80 Euro mit einer Kurschance von 50 bis 100 Prozent zum Kauf empfohlen. Aktuell müssten Anleger 9 Euro für die Anteilsscheine berappen. Das entspreche einem Kursplus von mehr als 50 Prozent. Nach dem Kaufhinweis der Experten hätten sich übrigens die Empfehlungen gehäuft. Die gute Nachricht: Die Rally gehe weiter. Die operativen Geschäfte würden brummen.
Wie von den Experten in Aussicht gestellt, habe sich das Weihnachtsquartal exzellent entwickelt. Im dritten Quartal des Wirtschaftsjahres 2009/2010 habe die Gesellschaft über 100 Millionen Euro umgesetzt. Super, die Marge, sie habe operativ bei 13,4 Prozent gelegen. Unterm Strich hätten knapp 10 Millionen Euro oder 41 Cent je Aktie in der Kasse geklingelt. Per Ende März habe AT&S nunmehr das Gesamtjahr abgeschlossen. Saisonal sei diese Periode stets schwächer als das Weihnachtsquartal. Wie zu hören sei, sollten die Monate Januar bis März dennoch ordentlich verlaufen sein. Der positive Aufwärtstrend sollte sich weiter fortgesetzt haben.
Das Ziel, im letzten Wirtschaftsjahr mindestens ein ausgeglichenes Betriebsergebnis (exklusive Einmaleffekte) zu erreichen, sei bereits nach dem 3. Quartal übertroffen worden. Der bereinigte Wert nach den ersten drei Quartalen habe bei 4,8 Millionen Euro gelegen. Im Schlussquartal dürfte sich diese Zahl weiter erhöht haben, sodass das Unternehmen das Jahr 2009/2010 mit einem deutlich positiven, bereinigten EBIT, abgeschlossen habe. Den Umsatz würden die Experten bei circa 360 Millionen Euro erwarten.
Treiber des Geschäfts sei die Einheit "Mobile Devices". Insbesondere Hersteller von Smartphones würden dem Konzern viel Freude bereiten. Acht der zehn größten Produzenten Hersteller von Mobiltelefonen würden sich auf der Kundenliste von AT&S befinden. Ein prominenter Kunde sei zum Beispiel Research In Motion, der Hersteller von Blackberry. Im Markt würden immer wieder Gerüchte kursieren, dass ebenfalls Erfolgskonzern Apple von der Gesellschaft beliefert werde. AT&S kommentiere diese Mutmaßungen allerdings nicht. Offensichtlich scheine aber doch eine sehr enge Beziehung zu dem Konzern aus San Francisco zu bestehen. Bekanntlich sei es beliebt, die Produkte von Apple in Einzelteile zu zerlegen. Wie in den USA berichtet, stamme ein Teil des Innenlebens des iPADS aus den Händen der Österreicher.
Im neuen Geschäftsjahr 2010/2011 wolle der frisch gebackene Vorstandschef Andreas Gerstenmayer kräftig durchstarten. Der Umsatz dürfte auf deutlich über 400 Millionen Euro ansteigen. Die Experten würden zudem erwarten, dass der neue CEO noch einmal ein Kostensenkungsprogramm durchführe und Strukturen anpasse. Das werde sich positiv auf die Margen auswirken. Beispielsweise gebe es in den heimischen Werken noch viel Potenzial für Synergien. Die EBIT-Marge würden die Experten sodann bei mindestens sieben Prozent erwarten. Mittelfristig werde ein Anstieg der EBIT-Marge auf bis zu zehn Prozent erwartet. Unterm Strich dürften heuer mindestens 20 Millionen Euro in der Kasse klingeln oder gut 80 Cent je Aktie. Die Erwartungen der Experten, die im weiteren Jahresverlauf erhöht werden könnten, seien konservativ. Man müsse nämlich wissen, dass die Firma vom erstarkten US-Dollar profitiere. In jedem Fall stehe der Konzern vor einem Umsatz- und Gewinnschub.
AT&S habe sich frühzeitig mit Werken in China und Indien positioniert. Vor allem die Produktionsstätte im Reich der Mitte laufe prächtig und sei komplett ausgelastet. Wegen des satten Wachstums und der riesigen Nachfrage solle das Werk in Shanghai nunmehr deutlich ausgebaut werden. Für den kompletten Ausbau würden Investitionen im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich anfallen. Sollte sich das Geschäft so stark fortsetzen wie bisher, sei keine Kapitalmaßnahme für das Vorhaben notwendig. Alternativ könnten die im eigenen Bestand befindlichen Anteile verkauft werden. Von rund 26 Millionen Aktien würden knapp zehn Prozent im Eigenbestand liegen. Aktuell würde sich daraus ein Verkaufserlös von mehr als 20 Millionen Euro ergeben.
AT&S feiere Comeback, so die Headline der Experten im November. Das sei wie die Faust aufs Auge eingetreten. Mit einem Börsenwert von 233 Millionen Euro sei das Unternehmen nicht zu teuer. Die Experten würden erwarten, dass die Aktie den "Verdoppler", also einen Kurs von mindestens 11,60 Euro, erfülle.
Nach Meinung der Experten von "TradeCentre.de" können nicht investierte Anleger bei Kursrücksetzern in die AT&S-Aktie einsteigen. (Analyse vom 30.04.2010) (30.04.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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