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AstraZeneca "reduce"


11.09.2009
Vontobel Research

Zürich (aktiencheck.de AG) - Andrew C. Weiss, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von AstraZeneca (ISIN GB0009895292 / WKN 886455) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" auf "reduce" herab.

AstraZeneca sei ein Unternehmen, das in sehr hohem Umfang Barmittel generiere. Allerdings habe die Pipeline im Spätstadium in den vergangenen fünf Jahren mit Hoffnungsträgern, wie Exanta, Galida, Iressa und Cerovive keine Erfolge gehabt. In diesem Stadium hänge die Pipeline sehr von Brilinta (Mittel gegen Blutgerinnung) ab, das sich allerdings kaum zu einem Mega-Blockbuster entwickeln werde.

Die Gründe für die Herabstufung der Analysten seien folgende: Erstens würden sie geringe Chancen dafür sehen, dass nach der Vorlage der Phase-III-Daten für Brilinta der Umsatz in den nächsten zwei Jahren steigen werde. Mit Blick auf die jüngst vorgelegten Daten zur PLATO-Studie würden sie davon ausgehen, dass ihre Erwartungen für einen Spitzenumsatz mit Brilinta von USD 1,5 Mrd. fair seien. Des Weiteren dürfte sich das statistisch nicht signifikante Herz-Kreislauf-Risiko bei der US-Patientengruppe der PLATO-Studie auf die US-Zulassung auswirken. Sie erfolge wahrscheinlich zwei bis drei Jahre später. Die langfristigen Herz-Kreislauf-Risiken dürften aufgrund eines erhöhten Atemnotrisikos die Anwendung von Brilinta auf eine Therapiedauer von höchstens einem Jahr begrenzen.


Zweitens würden die hoch profitablen Lizenzen für Nexium, Seroquel und Symbicort bis zum Ablauf der Patente im Jahr 2015 viel Geld einbringen. Gleichwohl würden die Analysten nicht glauben, dass dies AstraZeneca zu einem attraktiven Übernahmekandidaten mache. Sie würden daher davon ausgehen, dass AstraZeneca den künftigen Cashflow für den Kauf einer starken Pipeline verwenden müsse.

Die Analysten würden erwarten, dass Produkte mit einer hohen Barmittelgenerierung wie Nexium, Seroquel, Symbicort und Crestor weiterhin zum Ausbau der Netto-Cash Position von AstraZeneca beitragen würden. Allerdings würden sie bezweifeln, dass sich Brilinta zu einem Mega-Blockbuster entwickle. Sie würden daher davon ausgehen, dass das Unternehmen seine Barmittel zur Verfolgung der Strategie des Kaufs von Pipelineprodukten einsetzen werde. Das Risiko, dass man dabei zu viel bezahle, sei allerdings sehr hoch.

Die Analysten von Vontobel Research stufen daher ihre Empfehlung für die AstraZeneca-Aktie auf "reduce" zurück und legen das neue Kursziel mit GBp 2.300 fest. (Analyse vom 11.09.2009) (11.09.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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