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Calls auf AstraZeneca empfohlen 12.06.2006
BÖRSE am Sonntag
Westerburg, 12. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "BÖRSE am Sonntag" empfehlen zwei Calls (ISIN DE000SG0FV51 / WKN SG0FV5, ISIN DE000SG0FV44 / WKN SG0FV4), emittiert von Société Générale, auf die Aktie von AstraZeneca (ISIN GB0009895292 / WKN 886455).
Der drittgrößte europäische Pharmakonzern AstraZeneca wolle in den nächsten fünf Jahren seine Gewinne stärker steigern als den Umsatz. Konzernlenker David Brennan habe zudem betont, dass etablierte Arzneien wie das Asthmapräparat Symbicort, der Blutfettsenker Crestor und das Schizophreniemittel Seroquel unverändert zu den Ertragssteigerungen beitragen würden. Sie seien mitverantwortlich gewesen für die Zuwächse im letzten Geschäftsjahr 2005 sowie dem Auftaktquartal 2006.
Insgesamt seien die Umsätze des Konzerns zum Jahrsauftakt um 7,6% auf 6,18 Mrd. US-Dollar gestiegen. Bereinigt um negative Währungseffekte habe sich der Zuwachs sogar bei 12% bewegt. Das operative Ergebnis sei um 33% auf 1,98 Mrd. US-Dollar gestiegen. Beim Überschuss habe es einen Anstieg von 36,5% auf 1,42 Mrd. US-Dollar gegeben. Das Ergebnis je Aktie (EPS) habe sich dabei von 0,63 auf 0,90 US-Dollar verbessert.
Auf Grund der guten Ergebnisse habe das Management die Erwartung für das laufende Geschäftsjahr angehoben. So werde ein Gewinn je Aktie von 3,60 bis 3,90 US-Dollar angepeilt, nach zuvor 3,40 bis 3,60 US-Dollar. In diesen Prognosen seien 0,33 US-Dollar für das lukrative Herzmedikament Toprol-XL enthalten, dessen Patent ausgelaufen sei. Es müsse sich künftig wahrscheinlich gegen billigere Nachahmermedikamente (Generika) behaupten.
Insgesamt betrachtet würden sowohl die aktuelle fundamentale Situation als auch der Ausblick stimmen. Basis sei ein bereits bestehendes Sortiment, das für Rückflüsse sorge und entsprechend das künftige Wachstum finanzieren könne. Steigende Umsätze und die anhaltenden Bemühungen, die Rentabilität zu verbessern, dürften zudem die operative Marge weiter voranbringen. Für 2006 strebe der Konzern hier einen Wert von mindestens 30% an. Im Vorjahr seien es 27,1% gewesen. Im ersten Quartal 2006 sei das Ziel mit 32% bereits übertroffen worden. Daran gelte es nun in den nächsten Quartalen anzuknüpfen. Die Ausgangslage sei viel versprechend. Langfristig orientierte Investoren könnten daher Käufe in Erwägung ziehen. Mit einem KGV von etwa 14 für 2006 und 12 für 2007 stimme auch die Bewertung.
Außerdem passe das Bild charttechnisch. Der Titel habe in den letzten Wochen erfolgreich den übergeordneten Aufwärtstrend getestet, der somit intakt bleibe. Allerdings sei nicht auszuschließen, dass es wegen des schwachen Marktumfeldes zu erneuten Kursrückgängen komme. Daher würden erst Käufe in Erwägung gezogen, wenn der kurzfristige Horizontalwiderstand bei 2.915 britischen Pence (GBp) auf Wochenschlussbasis überwunden werde. Investoren, die sich der Risiken bewusst seien, könnten versuchen, mögliche Kursgewinne mit Derivaten zu hebeln.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Experten von "BÖRSE am Sonntag" die AstraZeneca-Calls von Société Générale.
| WKN | SG0FV4 | SG0FV5 |
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| OS-Typ | Amerik. Call | Amerik. Call | | Emittent | Société Générale | Société Générale | | Underlying | AstraZeneca | AstraZeneca | | Basispreis | 3.000,00 GBp | 3.500,00 GBp | | Kurs Underlying | 2.914,00 GBp | 2.914,00 GBp | | Bezugsverhältnis | 5/1 | 5/1 | | Laufzeit | 21.12.07 | 21.12.07 | | Aufgeld in % | 16,41 | 26,97 | | Omega | 4,068 | 5,204 | | Preis OS | 1,170 | 0,610 |
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