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AstraZeneca neutral


19.11.2001
Merrill Lynch

Die Experten des Investmenthauses Merrill Lynch beurteilen die Aktie des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca (WKN 886455) unverändert mit "neutral".

Die FDA (Food and Drug Administration) habe ihre vollständige Zustimmung zur Einführung des generischen Prilosec gegeben. Diese Zustimmung sei etwas verzögert worden, weil es eine genauere Betrachtung aufgrund von Einwänden durch aai Pharma gegeben habe. Die letzte verbleibende Hürde für die Markteinführung liege bei einigen Patentauseinandersetzungen und Gültigkeitsfragen, die am 6. Dezember vor einem Gericht von Richter Jones entschieden würden.


Die Anhörung bei Gericht werde über verschiedene Patente und Bereiche durchgeführt, die sequentiell gehört worden seien. Andrx habe darauf hingewiesen, dass die Einführung vor dem Ende der Anhörung durchgeführt werden könnte, es bestehe jedoch die Möglichkeit eines Einspruches. Die Aktienspezialisten würden weiterhin davon ausgehen, dass der EPS der Gruppe im Jahr 2002 um 9% zurück gehen könnte. Dies deute darauf hin, dass Prilosec im 2. Quartal 2002 eingeführt werden könnte und Crestor im 3. Quartal 2002. Wenn das generische Produkt im 1. Quartal eingeführt würde und Crestor bis ins 4. Quartal verzögert würde, könnte sich der EPS Rückgang noch erhöhen.

Zur Zeit habe der Kurs der Aktie von AstraZeneca einen Wert, dessen Niveau eine deutliche Prämie gegenüber dem Markt aufweise. Ursache dafür sei eine starke Forschungs- und Entwicklungspipeline und die Aussicht auf eine Beschleunigung des EPS nach 2002. Dieser Kurs beinhalte jedoch nicht die möglichen Gewinnrisiken für 2002. Deshalb habe man die Beurteilung der Aktie nicht verändert.

Die Prognose für das EPS in den Jahren 2001 und 2002 gehe unverhindert von einem Gewinn pro Aktie von 124,1 britischen Pence und 113,3 britischen Pence aus.

Die Aktienspezialisten von Merrill Lynch beurteilen die Aktie von AstraZeneca mittelfristig mit "neutral", langfristig raten sie, die Aktie zu kaufen.




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