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AstraZeneca übergewichten


25.10.2001
BW Bank

Der Analyst Dr. Peter Hermanns von der BW Bank belässt seine Einstufung für die Aktie AstraZeneca (WKN 886455) auf "übergewichten".

Bedingt durch ungünstige Wechselkurseffekte habe der Umsatz im 3. Quartal unter der Konsensuserwartung von 4.050 Mio. US-Dollar gelegen. Operatives Ergebnis wie auch Nettoergebnis hätten dagegen den Analystenschätzungen entsprochen. Der auch im 4. Quartal ausbleibende generische Wettbewerb für den Hauptumsatzbringer Losec sowie geringere Zinsaufwendungen hätten AstraZeneca dazu veranlasst, die Prognose für das laufende Jahr anzuheben: Das Umsatzwachstum solle nun im höheren einstelligen Bereich liegen, während das EPS-Wachstum wechselkursbereinigt zweistellig ausfallen solle.

Entscheidend für die Performance der AZN-Aktie seien drei Punkte: Die weitere Erhöhung der Switch rate von Losec auf das (patentgeschützte) Nachfolgepräparat Nexium (derzeit 29,1%), der Zeitpunkt des Markteintritts generischer Losec-Wettbewerbspräparate und das Launch-Datum für den Cholesterinsenker Crestor.


Nach Auffassung des Analysten sei bis zur Generika-Verfügbarkeit eine deutlich höhere Losec-Nexium-Wechselrate erforderlich, um einer massiven Umsatzerosion vorzubeugen. Der Prozess wegen einer möglichen Verletzung von AZN-Patenten durch Generika-Anbieter beginne nun am 5. Dezember in New York.

Der Analyst gehe weiter davon aus, dass generisches Losec nicht vor dem 2. Quartal 2002 verfügbar sei. Hinsichtlich Crestor plane AZN weiterhin das Medikament im zweiten Halbjahr 2002 in den US-Markt einzuführen. Vor dem Hintergrund der Lipobay-Rücknahme und der übervorsichtigen FDA-Haltung sei eine Verzögerung des Zulassungsprocederes nach Meinung der Analysten nicht auszuschließen.

Mit der innerhalb des EU-Universums besten Pipeline im Rücken sollte AZN ab 2003 stärker als der Markt wachsen. Sollte AZN aber hinsichtlich der drei o.g. Punkte Rückschläge erleiden, werde man eine Rücknahme des Votums in Erwägung ziehen.

Der Analyst der BW Bank bestätigt das Votum "übergewichten" für die Aktie AstraZeneca.




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