|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
ASM Lithography nicht kaufen 05.07.2001
Die Telebörse-online
Die Analysten von „Die Telebörse-online“ raten von einem Kauf der Aktie ASM Lithography (WKN 902071) ab.
Da habe sich Doug Dunn, Vorstandschef von ASM Lithography (ASML) glatt getäuscht. Noch Anfang des Jahres habe er geglaubt, die Nachfrageschwäche auf dem Chipmarkt werde ASML nichts anhaben können, weil die „Kundennachfrage immer noch über der Kapazität von ASML für 2001“ liege. Bereits im März sei die erste Korrektur gekommen. In 2001 könnten die Umsätze um bis zu 25% gegenüber dem Vorjahr einbrechen. Heute sei eine Gewinnwarnung hinterher geschoben worden: Nun würden die Holländer für das erste Halbjahr 2001 mit einem Nettoverlust von 95 bis 105 Mio. Euro rechnen Noch bedeutender: Auch im 2. Halbjahr werde es einen Nettoverlust geben.
ASML sei mit einem Anteil von 42% als Ausrüster für die Chipindustrie Weltmarktführer vor Nikon. Mit der neuen Anlagengeneration (300 –Millimeter-Twinscan-Plattform) solle in 2002 der Marktanteil auf 50% hochgeschraubt werden. Erst kürzlich sei ein 50-Millionen-Auftrag von Infineon gekommen.
Durch die Übernahme des amerikanischen Ausrüsters für die Chipindustrie, Silicon Valley Group, habe sich ASML einen wichtigen neuen Kunden- nämlich Intel geholt. Doch SVG erziele nur eine halb so große Umsatzrendite wie die Mutter und werde wohl erst ab 2003 einen positiven Ergebniseffekt beitragen.
Solange ASML ein Gefangener des Zyklus der Chipindustrie bleibt, raten die Analysten von „Die Telebörse-online“ vom Kauf der Aktie ab.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|