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Nestlé kaufen


04.11.2005
Bank Hofmann

Franziska Liebich, Analystin der Bank Hofmann, stuft die Nestlé-Aktie (ISIN CH0012056047 / WKN 887208) mit "kaufen" ein.

Nestlé sei im Element. In den ersten neun Monaten 2005 habe der Nahrungsmittelkonzern gegenüber der Vorjahresperiode eine Umsatzsteigerung von 4,8% auf 67,7 Mrd. CHF erzielt. Das organische Wachstum habe 5,8% betragen (Mengen +3,8%, Preise +2,0%). Im Quartalsvergleich habe sich der Anstieg von 5,2% und 5,8% auf 6,9% beschleunigt. Der Konzern veröffentliche keine Neunmonats-Ergebniszahlen. Dem Management zufolge seien die Kostensenkungsprogramme jedoch auf Kurs und würden eine Schlüsselrolle beim Ausgleich der stark gestiegenen Rohstoffpreise spielen. Im ersten Halbjahr 2005 sei die operative Marge um 10 Basispunkte auf 12,0% ausgeweitet worden. Mit den laufenden Kosteneffizienzprogrammen wolle Nestlé dieses Jahr Einsparungen von 1,2 Mrd. CHF erreichen.

Die erfreuliche Umsatz- und Margenentwicklung sei unter anderem auf Alcon zurückzuführen. Dieses auf Augenpflege- und Augenheilprodukte spezialisierte US-Unternehmen, an dem Nestlé eine Beteiligung von 75% halte, befinde sich bereits seit längerem auf einem eindrücklichen Wachstumspfad. In den ersten neun Monaten 2005 habe Alcon einen Umsatzanstieg von 11,9% auf 3,3 Mrd. USD und eine Erhöhung der operativen Marge von 30,4% auf 33,6% erzielt. Alcon werde unter der Sparte Pharmazeutische Produkte geführt und dürfte dieses Jahr ca. 6% zu Nestlés Umsatz und 14% zum operativen Ergebnis beitragen. Für den Gesamtkonzern erwarte das Management im laufenden Geschäftsjahr eine organische Wachstumsrate von 5 bis 6%, begleitet von einer Verbesserung der operativen Marge zu konstanten Wechselkursen.


Nestlés Vorankommen bekräftige die Ansicht der Analysten der Bank Hofmann, dass der Konzern am Beginn einer Phase mit erhöhter Wertschöpfung stehe. Die Fokussierung auf Wachstumsbereiche und die starke Präsenz in den Schwellenländern würden ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von 5 bis 6% pro Jahr als realistisch erscheinen lassen. Zudem dürften sich die Kostensenkungsprogramme in den nächsten Quartalen deutlicher als bisher in Margenverbesserungen niederschlagen, da sich die Entwicklung der Rohstoffpreise etwas beruhigen sollte.

Wertschöpfung erfolge auch über Kapitalrückführungen. Das derzeitige Programm im Umfang von 1 Mrd. CHF sei zu 80% abgeschlossen, doch wolle man einen weiteren Aktienrückkauf beantragen. Nestlé werde mit einem Abschlag zum europäischen Nahrungsmittelsektor von etwa 10% gehandelt, doch angesichts der neuen Dynamik wäre eine Prämie von 15% gerechtfertigt.

Die Analysten der Bank Hofmann empfehlen deshalb die Nestlé-Aktie zum Kauf.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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