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Investmentidee: Nestlé-Aktie im Schnäppchenangebot an der Börse? - Optionsscheineanalyse


06.09.2024
Bank Vontobel Europe AG

München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Nestlé (ISIN CH0038863350/ WKN A0Q4DC) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.

Die Marktkapitalisierung des größten Nahrungsmittelherstellers sei zwischen dem Hoch am 30. Dezember 2021 und dem 30. August 2024 um fast 30 Prozent gesunken. Nun liege es am neuen CEO, Laurent Freixe, das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

Nestlé, gegründet im Jahre 1866 noch unter dem Namen "Anglo-Swiss Condensed Milk Company" in der Stadt Cham (Schweiz), sei heute eines der größten und angesehensten Unternehmen der Welt im Bereich der Konsumgüter. Das Unternehmen biete eine breite Produktpalette an, die von Nahrungsmitteln und Getränken über Tiernahrung bis hin zu Gesundheits- und Ernährungsprodukten reiche.

Zu den bekanntesten Marken würden Nescafé, KitKat und Maggi zählen, die weltweit in vielen Haushalten zu finden seien. Das Unternehmen sei in über 190 Ländern tätig und beschäftige weltweit mehr als 270.000 Mitarbeiter, was seine Rolle als globaler Marktführer unterstreiche. Darüber hinaus habe sich Nestlé in den letzten Jahren verstärkt auf Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung konzentriert, um den sich verändernden Verbraucherbedürfnissen gerecht zu werden.

Nach acht Jahren an der Spitze habe der ehemalige CEO, Mark Schneider, sein Amt an Laurent Freixe übergeben müssen. Schneider habe seinen Fokus bei Nestlé auf den Verkauf und die Auslagerung bestimmter Geschäftsbereiche gelegt. So habe er das Plastik-Wasserflaschengeschäft in den USA veräußert und sich verstärkt auf die Premiummarke "San Pellegrino" konzentriert. Zudem sei er maßgeblich am Verkauf des amerikanischen Süßwarengeschäfts an Ferrero beteiligt gewesen, mit dem Ziel, das Produktsortiment gesünder und profitabler zu gestalten.

Auch der Wandel hin zu Fleischersatzprodukten sei unter seiner Führung initiiert worden. Sein größter Erfolg sei die Sicherung der Rechte an der Marke Starbucks und der Vertrieb von deren Kaffeebohnen gewesen. Im Bereich Nahrungsergänzungsmittel seien jedoch Erfolge ausgeblieben, und der Versuch, ein Mittel gegen Erdnussallergie auf den Markt zu bringen, habe sich als Flop erwiesen. In jüngster Zeit habe Nestlé zudem mit steigenden Inflationsraten zu kämpfen gehabt, insbesondere in den USA, wo das Unternehmen Marktanteile gegenüber der Konkurrenz habe zurückgewinnen müssen. Vor allem Eigenmarken der Supermärkte hätten Nestlé das Geschäft erschwert. Diese Herausforderungen lägen nun in der Verantwortung des neuen CEO, Laurent Freixe.

Der frisch ernannte CEO sei seit 1986 bei Nestlé und habe seine Karriere im Marketing und Vertrieb begonnen. Anschließend habe er die Leitung der Ernährungssparte in Frankreich übernommen und die Märkte in Ungarn, Spanien und Portugal geführt. 2008 sei er schließlich zum Europa-Chef ernannt worden.

Ein Blick auf die Nestlé Aktie zeige, dass sie in den letzten fünf Jahren keine positive Entwicklung in Bezug auf die Marktkapitalisierung habe verzeichnen können. Auch die Danone-Aktie habe sich ähnlich negativ entwickelt. Im Vergleich dazu habe Unilever als Konkurrent zumindest eine seitwärts gerichtete Bewegung aufweisen können. Ein weiteres Risiko bestehe darin, dass der Wettbewerbsdruck durch andere große Unternehmen wie Unilever und Danone weiterhin hoch bleibe, was die Erholung und das zukünftige Wachstum von Nestlé beeinträchtigen könnte. Zudem bleibe abzuwarten, wie Laurent Freixe mit den Herausforderungen in wichtigen Märkten wie Nordamerika und in der Gesundheitssparte umgehen werde, die zuletzt unterdurchschnittlich performt hätten.


Im ersten Halbjahr habe Nestlé mit einem Umsatzrückgang von 2,7 Prozent nicht überzeugen können. Dennoch habe das Unternehmen ein organisches Wachstum von 2,1 Prozent verzeichnet, wobei die Umsätze durch negative Wechselkurseffekte um 4,4 Prozent gesunken seien. Der damalige CEO, Mark Schneider, habe das Ziel betont, ein organisches Umsatzwachstum von mindestens drei Prozent zu erreichen. Weltweit habe Nestlé, mit Ausnahme des nordamerikanischen Marktes, positive organische Wachstumszahlen vorweisen können.

Besonders starkes Wachstum hätten die Produktkategorien Kaffee, Purina Heimtierprodukte und das Süßwarengeschäft gezeigt. Zudem habe Nestlé die Anleger über das laufende Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 2,4 Milliarden Schweizer Franken informiert, das im Januar 2022 gestartet sei und über drei Jahre verteilt werde. Positiv festzuhalten sei, dass der Nahrungsmittelkonzern es seit 1959 ermöglicht habe, die Dividende jährlich für die Aktionäre zu erhöhen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel ein Open-End Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VT3TPT3/ WKN VT3TPT) auf die Aktie von Nestlé. Der Optionsschein sei mit einem aktuellen Basispreis und einer aktuellen Barriere von CHF 45,29 emittiert worden. Der Kaufpreis liege bei EUR 4,80. Der anfängliche Referenzpreis betrage CHF 53,35.

Interessant sei zudem ein Open-End Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VV1L9Q9/ WKN VV1L9Q) auf die Aktie von Nestlé. Der Optionsschein sei mit einem aktuellen Basispreis und einer aktuellen Barriere von CHF 132,53 emittiert worden. Der Kaufpreis liege bei EUR 4,74. Der anfängliche Referenzpreis betrage CHF 126,78.

Währungsrisiko: Da die Währung des als Basiswert zugrundeliegenden Index nicht Euro sei und der Index Aktien und Wertpapiere enthalte, die in anderen Währungen notieren würden (z.B. US-Dollar), hänge der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch könne der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Marktrisiko / Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats könne während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts falle.

Erhöhtes Verlustrisiko: Wegen der Hebelwirkung bestehe bei Hebelprodukten, wie z.B. bei den hierin genannten Turbo-Optionsscheinen und Mini Futures, ein erhöhtes Verlustrisiko (Totalverlustrisiko). (Ausgabe vom 05.09.2024) (06.09.2024/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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