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29.08.2005
Katrina könnte Allstate und Co. Milliardenforderungen bescheren
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Der Hurrikan "Katrina" könnte US-Versicherungskonzerne wie die Allstate Corp. (ISIN US0200021014/ WKN 886429) bis zu 30 Mrd. Dollar an Schadenersatzforderungen bescheren, womit er der teuerste Sturm wäre, der die USA jemals getroffen hat. Dies berichtet der Branchendienst Eqecat Inc. am gestrigen Sonntag.

Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes in den USA von gestern 17.00 Uhr (New Yorker Zeit) hat "Katrina" (aktuell Kategorie 4, Stürme mit 150 Meilen pro Stunde) eine 46-prozentige Chance, das Festland bei der Stadt New Orleans zu erreichen. Aktuell deutet alles darauf hin, dass diese Prognose eintrifft.

Sollte der Sturm New Orleans (Louisiana), die größte Stadt auf seiner voraussichtlichen Route, direkt treffen, könnten von dem versichertem Eigentum in Höhe von 150 Mrd. Dollar bis zu 30 Mrd. Dollar an Schadenersatzforderungen auf die US-Versicherer zukommen. Laut Eqecat, einem Simulator von schweren Unwettern und Naturkatastrophen, würde er damit sogar den schweren Sturm "Andrew" aus dem Jahr 1992 in den Schatten stellen.

Da 70 Prozent der Landflächen von New Orleans unterhalb des Meeresspiegels liegen, wird damit gerechnet, dass bei einem solchen Sturm der zweithöchsten Kategorie ein Großteil der Stadt unter Wasser stehen wird. Es wird eine bis zu acht Meter hohe Springflut erwartet. Die Bevölkerung wurde indes evakuiert.

Der Ölpreis hat aufgrund des Hurrikans erstmals die Marke von 70 Dollar pro Barrel überschritten.

Die Aktie von Allstate schloss am Freitag an der NYSE bei 58,27 Dollar.


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