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Analysen - Nebenwerte
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25.08.2005
Berliner Effektenges. Ziel 6,50 Euro
Der Aktionär
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Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" sehen in der Aktie der Berliner Effektengesellschaft (ISIN DE0005221303/ WKN 522130) eine interessante Spekulation.
Die Berliner Effektengesellschaft (BEG) plane eine Neuausrichtung ihrer Tochter, der CCB Bank. An der Umstrukturierung sei neben BEG-Chef Holger Timm auch Karl Matthäus Schmidt, der Gründer von Consors, beteiligt. Er wolle sich sogar im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der CCB beteiligen.
Die BEG werde derzeit an der Börse nur auf Höhe des Eigenkapitals bewertet. Ein harter Wettbewerb und rückläufige Handelsumsätze im Kerngeschäft hätten im ersten Halbjahr 2005 zu einem operativen Verlust in Höhe von 1,1 Mio. Euro geführt. Die Umsätze im Freiverkehr-Handel hätten jedoch im dritten Quartal wieder angezogen. Das gegenwärtige Bewertungsniveau reflektiere das aktuelle Geschäft, nicht jedoch die viel versprechenden Perspektiven.
Da davon ausgegangen werden kann, dass Karl Matthäus Schmidt Namen und eigenes Geld nur für ein zukunftsfähiges Projekt hergibt, bietet sich eine Spekulation auf die Aktie der Berliner Effektengesellschaft auf die Neuausrichtung an, so die Experten von "Der Aktionär". Das Kursziel sehe man bei 6,50 Euro. Eingegangene Positionen sollten bei 2,90 Euro abgesichert werden.
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