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News - Ausland
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23.08.2005
Bristol-Myers: SEC klagt gegen ehemalige Manager
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Die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat zwei ehemalige Führungskräfte des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb Co. (ISIN US1101221083/ WKN 850501) wegen Betrug angeklagt.
Diese Klagen gegen den ehemaligen CFO Frederick Schiff und den Vizepräsidenten Richard Lane betreffen Bilanzierungsunregelmäßigkeiten bei Bristol-Myers. Das Unternehmen hatte eingestanden, seine Umsatzerlöse in den Jahren 1999 bis 2001 um 2,5 Mrd. Dollar künstlich aufgebläht zu haben.
Bristol-Myers hatten Großhändlern in exzessivem Umfang Vergünstigungen geboten, damit diese mehr Arzneimittel als notwendig aufkauften. Hierdurch wurden die Aktionäre über die wirkliche Gewinnsituation des Unternehmens getäuscht. Den Managern droht nun eine Haftstrafe von bis zu 10 Jahren.
Gestern stiegen die Aktien an der NYSE um 0,24 Prozent und schlossen bei 24,74 Dollar.
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