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Analysen - Neuer Markt
28.03.2001
Tiscon Konflikt beigelegt
Wirtschaftswoche heute

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Für die Aktie von Tiscon (WKN 745880) könnte es bald wieder aufwärts gehen, glauben die Experten des Börseninformationsdienstes „Wirtschaftswoche heute“.

Bei dem IT-Dienstleister klafften die Interessen der Altaktionäre weit auseinander. Die früheren Vorstände Reiner Schöll und Reinhold Holstein hätten Tiscon Ende vergangenen Jahres aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Integration der Softwaretochter HMP verlassen. Sie hielten aber noch rund 30 Prozent des Grundkapitals von Tiscon.

Streit habe es auch über die strategische Ausrichtung der Gesellschaft gegeben, die sich als Systemhaus und Softwareanbieter für Internet-Marktplätze einen Namen machen wolle. Um den Konflikt beizulegen, seien die Anteile von Schöll und Holstein in einer Zwischenholding geparkt worden. Damit werde vermieden, dass die Aktien über die Börse verkauft würden und den ohnehin schon tiefen Kurs noch weiter unter Druck brächten. Eingefädelt worden sei der Deal von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die Tiscon im Oktober 1999 an die Börse gebracht habe.

Nach den überstandenen Querelen könnte bei der Gesellschaft wieder Ruhe einkehren. Das sollte zumindest zu einer deutlichen Erholung führen, resümieren die Analysten.


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