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Analysen - DAX 100
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12.08.2005
HypoVereinsbank verkaufen
Hamburger Sparkasse
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Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005/ WKN 802200) unverändert mit "verkaufen" ein.
Die HypoVereinsbank (HVB), das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von 483 Mrd. EUR, sehe sich als "Bank der Regionen". Mit der Übernahme der Bank Austria habe sie ihre Position in Österreich, Zentral- und Osteuropa gestärkt. Statt "Global Player" sei die regionale Nähe zum Kunden das Ziel.
Die Konzernstruktur bestehe aus zwei regional und drei global geführten Konzernbereichen. Privatkunden sowie kleine und mittlere Firmenkunden würden in den regionalen Bereichen "Deutschland" und "Österreich/Mittel- und Osteuropa" geführt. Das Immobiliengeschäft, das Asset Management und das Kapitalmarktgeschäft mit großen Firmen würden global gebündelt. Um das Konzernprofil nachhaltig zu schärfen, seien das Allianzpaket und das Bankhaus BethmannMaffei veräußert sowie die Anteile an der Münchner Rück weiter reduziert worden.
Das von der HypoVereinsbank veröffentlichte Ergebnis habe im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Schwächen zeige jedoch die Entstehung, da Sondererträge und Erlöse aus Beteiligungen maßgeblich für den Zuwachs verantwortlich seien. Aufgrund der mittlerweile als besiegelt geltenden Übernahme durch die italienische UniCredit bewege sich der Aktienkurs nahe dem Umtauschverhältnis von 5:1.
Vor dem Hintergrund eventuell anstehender Wertberichtigungen im Kreditportfolio der Münchener, welche in diesem Zuge die Finanzkraft der Italiener mittelfristig belasten könnten, empfehlen die Analysten der Hamburger Sparkasse die Aktie der HypoVereinsbank zu verkaufen. Sie habe ihren fairen Wert von 17,10 EUR deutlich überschritten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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