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Analysen - Ausland
22.03.2001
Anheuser-Busch kaufen
Berliner Volksbank

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Die Geschichte des in St. Louis ansässigen Brauereikonzerns Anheuser-Busch Companies Inc. (WKN 865178) geht auf das 19. Jahrhundert zurück und die weltweit meistverkaufte Marke „Budweiser“ feiert in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag, berichten die Analysten der Berliner Volksbank.

Zur Angebotspalette von Anheuser-Busch würden insgesamt rund 30 weitere Biersorten zählen, beispielsweise „Bud Light“ (nach „Budweiser“ Nr. 2 bei den Verkaufszahlen), „Michelob“, „Busch“, „O`Doul`s“ und „Tequiza“. Vor den europäischen Konkurrenten Heineken und Interbrew nehme der amerikanische Konzern die globale Spitzenposition ein. Mit mehr als 105 Mio. Barrel (1 Barrel entspricht etwa 159 Liter) verkauften Biers im Jahr 2000 habe Anheuser-Busch dabei mehr abgesetzt als alle deutsche Brauereien zusammen. Das Unternehmen betreibe 14 Brauereien und verkaufe sein Bier in mehr als 80 Länder, wobei die wichtigsten Auslandsmärkte Kanada, Großbritannien, China und Irland seien.

Zu erwähnen sind ferner die im Ausland bestehenden Beteiligungen, u. a. an der mexikanischen Grupo Modelo („Corona“-Bier) mit 50% und an der chilenischen Compania Cervecerias Unidas mit 17%. Im Heimatmarkt USA, wo über 90% der Umsätze generiert würden, komme Anheuser-Busch auf einen Marktanteil von gut 48%. Neben den Brauereiaktivitäten sei Anheuser-Busch darüber hinaus in den Segmenten Verpackungen und Entertainment tätig. Dabei zähle der Konzern mit einer Jahresproduktion von mehr als 20 Mrd. Aluminiumgetränkedosen zu den größten Herstellern der Welt. Über die Busch Entertainment Corp. würden auf der anderen Seite zehn Vergnügungsparks (z. B. „Busch Gardens“, „SeaWorld“ und „Discovery Cove“) betrieben.

Nachdem Anheuser-Busch 1999 die Verkaufserlöse um 3,9% und das operative Ergebnis um 8,3% habe erhöhen können, weise das Unternehmen für das Jahr 2000 weitere Zuwächse aus und melde Rekordzahlen. Der Verkaufserlös sei um 4,2% auf knapp 14,3 Mrd. USD gestiegen und das operative Ergebnis habe um 8,4% auf knapp 2,5 Mrd. USD verbessert werden können. Der Reingewinn habe um 10,7% auf 1,55 Mrd. USD und der Gewinn je Aktie um 15% auf 1,69 USD zu gelegt.

Die Analysten der Berliner Volksbank würden die Aktie der weltgrößten Brauerei angesichts der soliden Rahmendaten als Defensivinvestment empfehlen.



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