Logo
Analysen - Ausland
22.03.2001
Billiton kaufen
Commerzbank

www.optionsscheinecheck.de

Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der Billiton PLC (WKN 908101) weiterhin auf „Kaufen“ ein.

Billiton und das in Australien notierte Unternehmen BHP hätten eine Fusion beschlossen, die das weltweit nach Alcoa zweitgrößte Abbauunternehmen schaffen werde. Das fusionierte Unternehmen, das sich BHP Billiton nennen werde, werde Umsätze in Höhe von ca. USD 18,6 Mrd. und einen beeindruckenden operativen Cashflow von USD 4,6 Mrd. pro Jahr erwirtschaften. BHP Billiton werde ein führendes diversifiziertes Abbauunternehmen darstellen und werde weltweit bei Kupfer und Eisenerz an dritter Stelle stehen. Der Konzern werde weiterhin der größte Produzent der westlichen Welt von Aluminium sein, der weltgrößte Exporteur von Koker- und Kesselkohle und der größte integrierte Hersteller von Mangan/Chrom und Ferrolegierungen.

Billiton werde 2001 voraussichtlich ca. 842.000 Tonnen Kupfer produzieren. BHPs Aktivitäten würden von der Escondida Mine in Chile dominiert, die für 85% von BHPs geschätzter Gesamtproduktion verantwortlich sei. Escondida IV, das Expansionsprojekt mit 270.000 Tonnen pro Jahr, werde voraussichtlich Ende 2002 fertiggestellt sein. Der Zusammenschluss der Kohleproduktion von BHP und Billiton werde zur Schaffung eines weltweit führenden Kohleproduzenten mit einer erwarteten jährlichen Produktion von ca. 121 Mio. Tonnen führen. Der Großteil der Kokerkohleproduktion stamme aus BHPs 29 Mio. Tonnen pro Jahr Queensland Kohle-Betrieb, der Bereich Kesselkohle hingegen werde durch Billitons 66 Mio. Tonnen pro Jahr Ingwe Mine in Südafrika, der 7 Mio. Tonnen pro Jahr Mount Arthur Mine in Nordaustralien sowie BHPs 15 Mio. Tonnen pro Jahr Kohleaktivitäten in den USA dominiere. Die Weiterentwicklung des Mount Arthur North Projekts werde die Kapazität bis 2005 auf ca. 15 Mio. Tonnen pro Jahr erhöhen.

Die Fusion von Billiton und BHP werde ein diversifiziertes globales Abbauunternehmen schaffen. Das fusionierte Unternehmen werde einen wichtigen Anteil an Ressourcen mit hoher Nachfrage halten. Die einzigen Engpässe bestünden bei den Metallen der Gold- und Platingruppe. Billiton habe jedoch bereits zu einem früheren Zeitpunkt dargestellt, dass der Abbau für diese Metalle in tiefen Vorkommen nicht Teil der Konzernstrategie darstelle, und wir erwarten nicht, dass das Unternehmen seine Meinung hierzu ändere.


© 1998 - 2026, optionsscheinecheck.de