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Analysen - Nebenwerte
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28.07.2005
FRIMAG 25%-Chance
ExtraChancen
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Die Experten von "ExtraChancen" sehen in der Aktie der FRIMAG Frankfurter Immobilien AG (ISIN DE0006372626/ WKN 637262) eine 25%-Chance.
Die FRIMAG habe am 21. Juni einen recht erfolgreichen Start an der Börse gefeiert. Zu 6,50 Euro ausgegeben, sei der Kurs in den ersten drei Tagen in der Spitze bis auf 7,70 Euro gestiegen. Doch im Anschluss sei der Wert im Tief bis auf 5,95 Euro abgerutscht. In den letzten Tagen habe die Aktie oberhalb von 6 Euro einen Boden ausbilden können.
Angesichts der aussichtsreichen fundamentalen Situation dürfte von diesem Boden aus schon bald eine Aufwärtsbewegung gestartet werden.
Mehrere Gründe würden dafür sprechen: Zum einen sei die Zahl der ausgegebenen Anteile mit 1 Mio. nicht gerade üppig gewesen. Zum anderen seien 37,5% der Emission an Privatanleger gewandert. Der weit überwiegende Teil (57,5%) habe der Emittent, die Axxon Wertpapierhandelsbank, jedoch an institutionelle Investoren verkauft, also an Adressen, die zumeist an einer längeren Haltedauer interessiert seien. Sahnehäubchen sei eine vierjährige (!) Lock-up-Frist, während der sich die Vorstände einen Verkauf eigener Aktien untersagen würden.
Wie bereits angedeutet, gebe es aber auch handfeste fundamentale Aspekte, die einen Einstieg lohnenswert machen würden. Der Immobilienmarkt in Deutschland sei zwar insgesamt nicht gerade auf Rosen gebettet. Anders sei die Lage allerdings in der Banken- und Börsenmetropole Frankfurt. Dieses Wirtschaftszentrum ziehe noch immer mehr Arbeitswillige an, als die meisten anderen Städte in Deutschland. Und diese Menschen würden Wohnraum brauchen.
Hier komme die FRIMAG ins Spiel: Die Gesellschaft sei ein Immobilien-Handelshaus, das ausgesuchte Wohnimmobilien in Frankfurt kaufe und in der Regel in Eigentumswohnungen umwandle. Die Zielrichtung des Geschäftskonzeptes sei daher nicht so sehr die Bestandshaltung, sondern der letztendliche Weiterverkauf mit einer attraktiven Gewinnmarge. Bevorzugte Zielobjekte des Unternehmens seien Altbauten sowie kleinere Bürogebäude in ruhigen, urbanen Wohnlagen.
Wie stark sich dieses Potenzial in den Gewinnen des Unternehmens niederschlage, würden zwei Zahlen deutlich machen: Der durchschnittliche Einkaufspreis pro m² werde von FRIMAG mit 1.300 Euro angegeben. Im Verkauf würden hingegen im Mittel 2.300 Euro pro m² erzielt. Das entspreche einer Bruttogewinnspanne von fast 77%! Das mache sich auch im Zahlenwerk bemerkbar: Im traditionell schwächeren ersten Halbjahr 2005 sei der Umsatz um 45% auf 2,30 Mio. Euro gesteigert worden - bei einer EBIT-Marge von 21,4%. Der Gewinn pro Aktie habe sich auf 0,11 Euro belaufen.
Für das zweite Halbjahr 2005 gehe der Vorstand von weiterem Wachstum aus. Bereits im Juni hätten abgeschlossene Kaufverträge in Höhe von 0,9 Mio. Euro gezeigt, dass der Börsengang zu einer erhöhten Aufmerksamkeit geführt habe. Durch den Emissionserlös von 6,5 Mio. Euro könnten künftig auch größere Objekte angegangen werden.
"Wir wollen in diesem Jahr die Grundlagen für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren schaffen", erkläre Vorstand Carsten Siegert. Für das Gesamtjahr 2005 plane er mit einem Umsatz von rund 7 Mio. Euro und einem EBIT von 1,5 Mio. Euro. Die Experten würden davon ausgehen, dass es dem Unternehmen gelingen werde, den Gewinn pro Aktie bis zum kommenden Jahr auf knapp 50 Cent zu steigern. Beim aktuellen Kurs entspreche dies einem KGV von 12,5. Damit sei die Aktie im Peer-Group-Vergleich günstig bewertet.
Die in Aussicht gestellte Dividende (2005: 15 Cent; 2006: 40 Cent) runde das Bild bei dem "Top-Investment der Woche" ab. Die Höchststände kurz nach dem Börsengang sollte die Aktie in den kommenden drei Monaten wieder erreichen.
Das macht die FRIMAG-Aktie nach Meinung der Experten von "ExtraChancen" zu einer 25%-Chance.
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