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13.03.2001
Givaudan verbessert Konzerngewinn
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Laut einer Pressemitteilung erzielte Givaudan (WKN 938427), ein weltweit führendes Unternehmen der Riechstoff- und Aromenindustrie mit Hauptsitz in der Schweiz, im Jahr 2000 Verkäufe von CHF 2.4 Milliarden, was eine Steigerung von 6% gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Im Vergleich zu 1999 konnte der Bruttogewinn erneut um 0.3 Prozentpunkte auf 48% verbessert werden. Dies erfolgte auf Grund weiterer Effizienzsteigerungen im Bereich des globalen Einkaufs, kontinuierlicher, langfristiger Verbesserungen aller Geschäftsprozesse sowie der weiteren Straffung der Produktionsstandorte.
Durch die konsequenten Anpassungen der Geschäftsabläufe konnte der Betriebsgewinn - auf vergleichbarer Pro-forma-Basis - um 10% auf CHF 427 Millionen verbessert werden, was einer Margenverbesserung von 17.4% auf 18.1% im Jahre 2000 gleichkommt. Der Konzerngewinn stieg um 14% auf CHF 265 Millionen, was 11.3% der Verkäufe entspricht, verglichen mit 10.4% im Vorjahr.
Der Verwaltungsrat schlägt zu Handen der Generalversammlung eine Dividende von CHF 6.50 pro Aktie vor.
Givaudan verfolgt weiterhin das Ziel, unbestrittener Führer der Riechstoffe- und Aromenindustrie zu werden. Das wissenschaftliche und technologische Fundament, das einzigartige kreative Potential und die motivierte Belegschaft kombiniert mit hochmodernen Betriebsanlagen in allen Schlüsselmärkten sind ideale Voraussetzungen, dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen. Neue Geschäftsabschlüsse im zweiten Halbjahr 2000 und die konsequente Anpassung der Strategie an das sich ändernde Marktumfeld werden es Givaudan erlauben, die Verkäufe im Jahre 2001 weiter zu steigern. Unter Vorbehalt unvorhergesehener Ereignisse, erwartet Givaudan für 2001 ein gutes Gesamtresultat.
Im Jahr 2000 verzeichneten die Verkäufe in Lokalwährungen weltweit eine geringe Abnahme von 1%. Asien Pazifik und Teile Europas zeigten gutes Wachstum, während das Geschäftsumfeld in den reifen Märkten Nordamerikas und in den meisten Ländern Westeuropas schwieriger war. Die voranschreitende Industriekonsolidierung und die Straffung der Produktepaletten bei einigen unserer grossen Kunden führten zum Aufschub von Projekten und damit zu einer geringeren Anzahl neuer Produkteeinführungen. Die Luxusparfümerie zeigte weltweit ein gutes Wachstum.
Marketing-, Entwicklungs- und Vertriebskosten stiegen im Berichtsjahr um 11% auf CHF 538 Millionen, weil Givaudan die bereits gute Position in wichtigen Schwellenländern ausbaute und neue Marktsegmente wie den Riechstoffe-Spezialhandel und die Schnellverpflegung erschloss. Aus diesen Anstrengungen resultierten neue Geschäftsabschlüsse sowie das Aufrücken auf neue Lieferantenlisten (Core lists). Im dritten Quartal schaltete Givaudan eine Internet-Site für Riechstoff-Ingredienzien auf. Diese Site ist ein wichtiger Pfeiler der firmenweiten E-Business-Strategie.
Forschung und Entwicklung wurden in beiden Divisionen gestärkt. Innovation für neue Produkte und Anwendungen bildet die Basis für den langfristigen Erfolg des Unternehmens. Das neue Aromen-Forschungszentrum in Cincinnati (Ohio, USA) hat bereits vielversprechende neue Aromainhaltstoffe natürlicher Herkunft entwickelt und neue wichtige Erkenntnisse bei den Wechselbeziehungen zwischen Aromakompositionen und der Nahrungsmittelbasis gewonnen.
Neue patentierte Moleküle aus der Riechstoffe-Forschung in Dübendorf (Zürich, Schweiz) fanden im Jahr 2000 Eingang in die Kreations-Palette der Parfümeure von Givaudan. Die Forschungszusammenarbeit mit Roche auf dem Gebiet der Riechstoff-Rezeptorgene ergab erste aufschlussreiche Resultate.
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