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Analysen - Ausland
22.07.2005
Eastman Kodak dabei bleiben
Frankfurter Tagesdienst

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Die Experten des Börsenbriefs "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen bei der Eastman Kodak-Aktie (ISIN US2774611097/ WKN 850937) dabei zu bleiben.

Der Konzern verschärfe die Sanierungsbemühungen. Bisher habe man gemeldet, weltweit 15.000 Arbeitsplätze zu streichen. Derzeit wolle man diese Zahl auf 22.000 bis 25.000 erhöhen. Der verschärfte Restrukturierungskurs habe sich ebenfalls auf die jüngsten Quartalszahlen niedergeschlagen. Nachdem die Gesellschaft den Sprung zurück in die schwarzen Zahlen eigentlich schon geschafft habe, habe man nun mit 146 Mio. US-Dollar wieder einen Verlust ausweisen müssen. (Vorjahr: 136 Mio. US-Dollar Gewinn).

Immerhin, ein zunehmendes Geschäft in den Bereichen Bildkommunikation und Medizintechnik habe dazu beigetragen, dass sich der Umsatz um 6% auf 3,7 Mrd. US-Dollar verbessert habe.

Die gemeldeten Zahlen hätten selbst die pessimistischsten Analystenprognosen unterboten, entsprechend die Reaktion an der Wall Street: Der Kurs sei zeitweise bis auf 26 US-Dollar gefallen, was einem Minus von 9,5% entsprochen habe.

Allerdings sei bis zum Handelsende ein Großteil des Verlustes wieder aufgeholt worden. Der Titel sei mit einem Minus von 2,2% bei 28,10 US-Dollar in den Feierabend gegangen. Die Experten hätten Kodak Anfang des Jahres als Turnaround-Kandidat zum Kauf empfohlen, seien jedoch bei 29,40 US-Dollar ausgestoppt worden. Ein Rückkauf dränge sich aktuell nicht auf.

Wer investiert ist, so die Experten von "Frankfurter Tagesdienst", kann jedoch bei der Eastman Kodak-Aktie dabei bleiben. Die Stop-loss-Empfehlung liege bei 24,40 US-Dollar.



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