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News - Ausland
26.02.1999
Generali Vienna Holding Jahresbericht
Ad hoc

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Als erster führender Versicherungskonzern in Österreich präsentiert die Generali Vienna-Gruppe nach der Aufsichtsratssitzung der börsennotierten Generali Holding Vienna AG (WKN 066130) bereits relevante Kennzahlen für 1998:

- Der Jahresüberschuß der Gruppe mit Headoffice in Wien konnte neuerlich kräftig gesteigert werden. Mit voraussichtlich rund 700 Millionen Schilling liegt der konsolidierte Gewinn 1998 deutlich über den 651 Millionen Schilling, die im Jahr davor erwirtschaftet wurden.

- Als Konzernergebnis nach ÖVFA-Methode pro Aktie der börsennotierten Holding werden deutlich mehr als die 118 Schilling des Vorjahres angepeilt.

- Der Hauptversammlung, die am 19. Mai 1999 stattfindet, wird eine Erhöhung der Dividende von 17 auf 20 Prozent vorgeschlagen.

- Mit einem Prämienwachstum um 3,3 Prozent auf voraussichtlich 28,5 Milliarden Schilling hat sich der Generali Vienna-Konzern auch im schwierigen Wettbewerbsumfeld als führende
Versicherungsgruppe mit ihrer zentraleuropäischen Dimension erfolgreich behauptet. Wichtigste Spartengruppe sind die Schaden/Unfallversicherungen mit rund 60 % vor der
Lebensversicherung mit 28 % und der Krankenversicherung mit 7 %; rund 6 % entfallen auf die Rückversicherung.

Karner: Potentiale mit Offensiv-Strategie nutzen

"Unsere Strategie, das Ertragsdenken vor das reine Umsatzwachstum zu stellen, trägt erfreuliche Früchte," sieht Konzernchef Dr. Dietrich Karner die Generali Vienna-Gruppe auf dem richtigen Weg. "Die entscheidenden Erfolgsparameter konnten wir in diesem sicherlich nicht leichten Jahr 1998 positiv gestalten. Daß uns dies besser gelungen ist als so manchem Konkurrenten, liegt wohl darin, daß wir unsere entscheidenden Vorteile wie Internationalität, Innovationskraft und finanzielle Stärke sowie den ausgeprägten Willen zur Effizienzsteigerung sehr wirksam eingesetzt haben." Dieser Kurs werde im Interesse aller Stakeholder - Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter - auch 1999 konsequent weiterverfolgt. Mit einer Offensiv-Strategie, die sich derzeit in Ausarbeitung befindet, werden Potentiale für die weiterhin erfolgreiche Entwicklung vor allem der beiden großen österreichischen Versicherungsgesellschaften Generali Versicherung und Interunfall Versicherung definiert und genutzt.

Weiterhin Wachstum in Österreich

Die drei österreichischen Versicherungsunternehmen der Gruppe - Generali Versicherung (Nummer 2 auf dem heimischen Versicherungsmarkt), Interunfall (Nummer 5) und Europäische Reiseversicherung - erzielten bei einem Prämienaufkommen von 23,9 Milliarden Schilling ein Plus von 0,5 Prozent. Das marktbedingte Minus von lediglich 1,2 % im Nicht-Leben-Bereich wurde durch den Zuwachs um 4,7 % in der Lebensversicherung mehr als kompensiert. Wachstumsträger in der Lebensversicherung waren die fondsgebundene Lebensversicherung und die Einmalprämien-Verträge.

Starker Aufwärtstrend in den neuen Märkten

In den neuen Märkten in Mittel- und Osteuropa erzielt die Generali Vienna-Gruppe mit ihren Gesellschaften hohe Zuwachsraten. In Ungarn, wo die Generali vor genau zehn Jahren das erste Versicherungs-Joint-Venture mit westlicher Beteiligung gegründet hatte, ist die Gruppe mit einem Prämienaufkommen von 2,4 Milliarden Schilling im Jahr 1998 auf die zweite Marktposition vorgerückt. Ihr Marktanteil beträgt rund 18 Prozent. Die tschechische Generali-Gesellschaft trägt zum Gruppenaufkommen bereits 427 Millionen Schilling bei. In Slowenien befindet sich die Generali mit einem Prämienvolumen von 24 Millionen Schilling ebenso im Aufbau wie in der Slowakei mit 22 Millionen Schilling. In Rumänien und Polen werden erste Aktivitäten entwickelt.

Strategische Wachstumschancen in den neuen Märkten

Karner: "Wir betrachten die hohen Zuwachsraten in diesen jungen Märkten als strategische Chance, der Stagnation in den etablierten Märkten neues Potential entgegenzusetzen. Wir sehen die Richtigkeit unserer schrittweisen Expansion in wichtige Gebiete Zentraleuropas bestätigt."

Zur Generali Vienna-Gruppe zählen Unternehmen in Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Polen und Rumänien; an der deutschen Generali Lloyd AG hält die Generali Holding Vienna AG eine wesentliche Beteiligung von 46,4 Prozent. Den Angaben über den Konzern liegt der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 1998 zugrunde.

Generali Vienna-Gruppe: Prämien und Kapitalanlagen
Konsolidierte Prämien 1998

Nicht-Leben Leben Gesamt
Mio.ATS +/-% Mio.ATS +/-% Mio.ATS +/-%
Generali Versicherung 9.841 -0,8 5.305 3,5 15.146 0,6
Interunfall 6.490 -1,5 2.009 8,0 8.499 0,6
Europäische 294 -5,3 0 0,0 294 -5,3

Österreich gesamt 16.625 -1,2 7.314 4,7 23.939 0,5
Providencia 1.198 13,6 477 15,7 1.675 14,2
Generali Budapest 657 6,6 56 60,6 713 9,5
Europai 26 0,5 0 0 26 0,5

Ungarn gesamt 1.881 10,9 533 19,2 2.414 12,6
Generali Prag 313 33,4 114 56,5 427 38,9
Generali Bratislava 16 260,3 6 219,3 22 248,3
Generali SKB Laibach 20 36,1 4 3.640,5 24 61,0
Operative Konzern 18.856 0,4 7.971 6,1 26.827 2,1

Holding (Rückvers.) 820 -1,4 840 83,1 1.660 2,1

Konzern gesamt 19.678 0,4 8.811 10,6 28.487 3,3

Konsolidierte Kapitalanlagen per 31.12.1998
Mio.ATS +/- %
Generali Holding 3.550 -18,5
Generali Versicherung 58.548 3,3
Europäische Reisevers. 85 12,2
Interunfall 27.742 2,4

Österreich gesamt 89.925 2,0

Generali Budapest 328 9,0
Providencia 1.993 21,7
Europai 30 0,1

Ungarn gesamt 2.351 19,4

Generali Prag 456 43,9
Generali Bratislava 76 9,5

Generali SKB Laibach 22 -17,6

Versicherungen gesamt 92.832 2,2
Sonstige 5.910 32,0
Konzern exkl.
Depotforderung 98.742 3,6
Depotforderungen 5.552 62,9

Konzern gesamt inkl.
Depotforderungen 104.294 5,7
Den Angaben liegt der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 1998 zugrunde. Vorläufige Werte, Stand: 19.02.1999

Rückfragen:
Generali Holding Vienna AG
Landskrongasse 1-3
A-1011 Wien
Josef Hlinka
Telefon: +43 1 534 01-1375
E-Mail: josef.hlinka@generali.at


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