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Analysen - Neuer Markt
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01.03.2001
Pixelpark abwarten
Die Telebörse
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Börsenzeitschrift die Telebörse berichten von Schwierigkeiten bei Pixelpark (WKN 514350).
Bei der Multimediaagentur Pixelpark hänge der Haussegen schief. Hauptaktionär Bertelsmann versage die Unterstützung, der Umsatz stagniere, die Aktie sei am Boden, so die Zusammenfassung der Experten.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Gründer und Vorstand Paulus Neef und dem Aufsichtsrat Klaus Eierhoff, dem Vertreter des Großaktionärs Bertelsmann, werde schwerer. Neuestes Beispiel, Pixelpark habe den Auftrag zur Gestaltung der Internetseiten des Bertelsmann-Buchclubs an den Hamburger Konkurrenten Sinner Schrader verloren. Szene-Kenner sehen darin einen Beweis für die geringe Durchschlagskraft des Pixelpark-Vertriebs. Zwar würden die Mitarbeiter zu den kreativsten der Branche gehören, bei der Vermarktung hapere es aber.
Das schlage sich auch in den Zahlen nieder, Der Umsatz im vierten Quartal habe mit EUR 27.2 Mio. stagniert und die Erwartungen der Analysten mit EUR 32.5 Mio. verfehlt. Die Gewinnzone lege entgegen den Prognosen Neefs, in weiter Ferne, das Rumpfgeschäftsjahr 2000 dürfte Pixelpark mit einem Verlust von EUR 75 Mio. abschließen.
Die Integration der Zukäufe, fehlende interne Planungs- und Kontrollsysteme und der aggressive Preiskampf in der Branche würden Pixelpark zu schaffen machen.
Die Aktie würde sich einer realistischen Bewertung annähern. Man solle aber vorerst abwarten, bis die Gewinnzone erreicht sei.
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