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News - Ausland
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13.07.2005
ÖVAG stockt Beteiligung an Investkredit auf 97 Prozent auf
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Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) hat mehr als 90 Prozent der ausstehenden Anteile der Investkredit Bank AG (ISIN AT0000748108/ WKN 885262) übernommen.
Wie die OVAG am Mittwoch bekannt gab, erwirbt sie von der Raiffeisen Zentralbank AG (RZB), Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien AG (RLB NÖ-Wien) und Bank Austria Creditanstalt AG (BA-CA) (ISIN AT0000995006/ WKN 813030) gehaltenen Anteile an der Investkredit und hält damit 97 Prozent der ausstehenden Aktien des Kreditinstituts. Im Einzelnen erwirbt die ÖVAG die RZB-Beteiligung von 18,52 Prozent am Grundkapital der Investkredit Bank AG. Des Weiteren gehen der von der RLB NÖ-Wien gehaltene Aktienanteil von 4,82 Prozent und der von der BA-CA gehaltene Anteil in der Höhe von 28,23 Prozent an der Investkredit Bank auf die ÖVAG über.
Der Kaufpreis wurde auf 141,00 Euro je Aktie beziffert. Der Abschluss der Transaktionen ist für den 18. Juli vorgesehen.
Die ÖVAG hatte die Übernahme der Investkredit Bank bereits Ende Dezember 2004 mit dem Kauf von 41,5 Prozent der Anteile der Bankgesellschaft eingeleitet. Nach der kartellrechtlichen Freigabe der Transaktion wurden die Anteilsscheine zu einem Preis von 123,00 Euro je Aktie im April offiziell erworben.
Das Öffentliche Übernahmeangebot inklusive Nachfrist endete am 17. Juni 2005. Die Aktionäre, die ihre Aktien innerhalb der Annahmefrist zum Preis von 123,00 Euro verkauft haben, erhalten eine Nachbesserung auf 141,00 Euro pro Aktie.
Die Aktie der BA-CA notiert in Wien derzeit bei 86,95 Euro (+0,52 Prozent), die der Investkredit Bank bei 139,00 Euro (+6,51 Prozent).
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