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News - Neuer Markt
27.02.2001
CyBio AG: Bilanzverlust
Ad hoc

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Ausgerechnet die gute Kursentwicklung ist dafür verantwortlich, dass das beste Ergebnis in der Firmengeschichte der CyBio AG (WKN 541230), Jena, für das zurückliegende Geschäftsjahr 2000 in roter Farbe geschrieben werden muß.

Grund für diesen Verlustausweis ist die von der Börsenaufsicht vorgesehene Bilanzierung nach US-GAAP, die den Effekt des CyBio-Aktienoptionsprogramms aufgrund der hervorragenden Kursentwicklung im letzten Jahr wie Personalaufwand behandelt. Die Folge: Die CyBio AG muß für die Jahre 2000 - 2002 einen Gesamtaufwand von ca. Euro 13 Mio. ausweisen, von denen knapp Euro 6 Mio. allein auf das vergangene Geschäftsjahr entfallen.

Das tatsächliche Ergebnis des Jenaer Biotech-Unternehmens sieht dagegen anders aus. Während der Konzernumsatz mit ca. Euro 21 Mio. das Jahr 1999 (Euro 11,6 Mio.) um 80 Prozent übertrifft, liegt das Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit etwa Euro 4,5 Mio.(1999: Euro 0,45 Mio.) um ein Vielfaches über dem Vorjahr und auch noch weit über den zuletzt geäußerten Erwartungen.

Da die US-GAAP-Bilanzierung des Aktienoptionsprogramms keinerlei Auswirkungen auf die Liquidität oder den ausschütungsfähigen Gewinn zeigt, will der Vorstand der CyBio bereits der diesjährigen Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von mindestens Euro 0,25 je Aktie vorschlagen.

Nähere Einzelheiten zum Geschäftsjahr wird der Vorstand auf der Bilanzpressekonferenz am 26. März 2001 bekanntgeben.



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