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Analysen - Nebenwerte
06.07.2005
Villeroy & Boch mit Kurspotenzial
Der Aktionär

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Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" halten bei der Vorzugsaktie von Villeroy & Boch (ISIN DE0007657231/ WKN 765723) auf Jahressicht Kurse von 14 Euro für denkbar.

Die leeren Geldbörsen der Konsumenten und die zähe Baukonjunktur habe dem Unternehmen in den letzten Jahren zugesetzt. Im Jahr 2004 habe Villeroy & Boch, dank der zunehmenden Internationalisierung und der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen, den Turnaround geschafft. Die Saarländer hätten bei Erlösen von 960 Millionen Euro einen Gewinn von 16,7 Millionen Euro erzielt.

Aus mittelfristiger Sicht stünden die Chancen gut, dass sich der Nettogewinn des Unternehmens wieder auf einem "normalen" Niveau in einer Größenordnung von etwa 20 Millionen Euro einpendeln werde. Das Management habe für das aktuelle Jahr umsatzseitig Erlöse von mehr als 900 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dabei sollte der Gewinn ein wenig über dem Vorjahresniveau bei 0,64 Euro je Vorzugsaktie liegen.

Die Wettbewerber Geberit und Keramag würden im Schnitt mit dem 1,9-fachen Umsatz an der Börse taxiert, während der Markt den Saarländern nur ein KUV von 0,3 zugestehe. Daher sei es nur eine Frage der Zeit, bis der Markt den Discount der unter Buchwert notierenden Aktie egalisiere. Auf Jahressicht seien Notierungen von 14 Euro vorstellbar. Dabei sei der Titel des Sanitär- und Keramik-Spezialisten durch das am 2. Juni beschlossene Aktienrückkaufprogramm nach unten gut abgesichert.

Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionär" befindet sich Villeroy & Boch auf bestem Weg zu alter Stärke. Das Kursziel liege bei 14 Euro. Der Stopp-Kurs sollte bei 8,40 Euro gesetzt werden.



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