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Analysen - Neuer Markt
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22.02.2001
Wavelight Laser kaufen
Die Telebörse
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www.optionsscheinecheck.de
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Einem Bericht des Anlegermagazins „Die Telebörse“ zufolge, will Wavelight Laser (WKN 512560) in Zukunft nicht nur heilen, sondern auch verschönern.
Mit der Übernahme des kleinen Nürnberger MLK-Instituts wolle Wavelight nun den Vertrieb ihrer Laser für kosmetische Operationen ankurbeln. Für Unternehmenschef Reindl sei der Kauf von MLK strategisch von großer Bedeutung. Bislang habe Wavelight den Vertrieb vor allem dem Partner Dornier Medizintechnik überlassen.
Die amerikanischen Konkurrenten wie Laserscope oder Candela seien in Europa bislang kaum präsent. Daher habe Wavelight den alten Kontinent fest im Visier. Anschließend sollen die Expansionsbestrebungen auf Asien ausgeweitet werden. Wachstumsraten im Ästhetik-Laser-Markt von geschätzten 20% würden locken.
Die Basis der internationalen Expansion würden Beteiligungen bilden. Bei der Suche konzentriere sich der Wavelight-Vorstand auf Kliniken und Laserzentren, die als Multiplikator fungieren würden. Mit den Schönheitslasern würden die Franken in das Massengeschäft wollen. Da alle Geräte auf einer gemeinsamen Plattform basieren würden, könne das Unternehmen günstig produzieren. Ein wichtiger Vorteil, denn durch die vielen Anbieter herrsche, anders als bei den hochpreisigen Lasern für Augenheilkunde, ein immenser Preisdruck.
Nach Ansicht der Analysten von „Die Telebörse“ gefalle vor allem die solide Art von Vorstandschef Reindl und seinem Unternehmen – derzeit längst keine Selbstverständlichkeit mehr am Neuen Markt. Bislang habe die Gesellschaft sämtliche Prognosen erfüllt oder übertroffen. Obwohl Wavelight mit der Jenoptik-Tochter Asclepion Meditec einen starken Konkurrenten habe, halte man die Aktie für derzeit unterbewertet.
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