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News - Ausland
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01.07.2005
Mitsubishi ruft über 200.000 Fahrzeuge zurück
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Die Mitsubishi Motors Corp. (ISIN JP3899800001/ WKN 876551), der fünftgrößte Automobilhersteller in Japan, meldete am Freitag, dass sie 208.988 Fahrzeuge vom Typ Libero in die Werkstätten zurückrufen wird, um fehlerhafte Justierbolzen an der Heckklappe auszutauschen.
Bei den betroffenen Touring-Modellen handelt es sich um Fahrzeuge, die zwischen März 1998 und August 2002 produziert wurden. Die geschätzten Kosten der Rückrufaktion belaufen sich auf 1,46 Mrd. Japanische Yen (JPY), wobei diese bereits in der aktuellen Ergebnisprognose für das Gesamtjahr berücksichtigt sind.
Ob für weitere 88.000 nach Übersee exportierte Libero-Modelle, die innerhalb des genannten Zehn-Jahres-Zeitraums produziert wurden, ebenfalls eine Rückrufaktion erfolgen wird, wurde bisher nicht entschieden. Mit dem Libero hat Mitsubishi bereits vor einem Jahr Probleme gehabt und alleine im Juli 2004 vier Rückrufaktionen gestartet.
Die Aktie von Mitsubishi Motors schloss heute in Tokio bei 139 Yen (-0,71 Prozent).
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