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Analysen - Ausland
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20.02.2001
ConAgra verkaufen
Berliner Börsenbrief
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Aktien der ConAgra Foods Incorporation (WKN 861259) aus dem Depot entfernen, so die Empfehlung der Analysten des Berliner Börsenbriefes.
Der zweitgrößte US-amerikanische Lebensmittelhersteller erwarte für das laufende Quartal nur noch gut die Hälfte der im Vorjahresquartal erreichten 0,41 USD Gewinn je Aktie. Für das Gesamtjahr strebe der Konzern ein Gewinn je Aktien zwischen 1,46 und 1,50 USD an, was unter den einst prognostizierten 1,67 USD liege.
Gestiegene Energiepreise seien nach Unternehmensangaben dafür verantwortlich. Neben zusätzlichen 150 Millionen USD für Energie beziehungsweise Brennstoffe kalkuliere ConAgra mit erhöhten Werbungsaufwendungen in Höhe von 100 Millionen USD. Der Vorsteuergewinn werde dadurch mit 85 Millionen USD belastet.
Da auch das Geschäft mit Farmprodukten derzeit schlecht laufe, bedeute dies eine zusätzliche Belastung um 110 Millionen US-Dollar vor Steuern. Der Konzern habe betont, dass man im derzeitigen Zustand nur ein temporäres Problem sehe, das zusätzlich durch die wirtschaftliche Flaute in Amerika angeheizt werde. Langfristig zeige man sich weiterhin positiv.
Die Börse habe den Kurs nach der Gewinnwarnung kräftig absacken und unter den Stopkurs vom Researchteam fallen lassen. Daher die Einstufung „Verkaufen“, so die Analysten.
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