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Analysen - Ausland
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14.02.2001
Qwest ordern
NewTec-Investor
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1995 wurde Qwest Communications (WKN 907671) durch den Zusammenschluss von SP Telecom, einer Southern Pacific Railroad-Tochter, und Qwest Corporation gegründet, berichten die Analysten von „NewTec-Investor“.
Innerhalb kürzester Zeit sei der Konzern zur Nummer vier in den USA aufgestiegen. Neben den traditionellen Kommunikationsdiensten würden die Geschäftsbereiche der Firma auch IP-Kommunikation und internetbasierte Multimedia-Services umfassen. Somit sei Qwest im zunehmenden Wettbewerb bestens gerüstet. Gemäß dem Vorstand werde insbesondere der Breitbandbereich DSL (Digital Subscriber Line) in den kommenden Jahren überproportional wachsen.
In der DSL-Sparte habe der Konzern derzeit 250.000 Kunden. Die Zahl der Kunden werde bis Ende des Jahres vermutlich bis auf eine halbe Million ansteigen. Neben DSL werde ein weiterer Wachstumsbereich die von Qwest neu begründete Digital-Media-Sparte sein. Über das Hochgeschwindigkeitsnetz werde das Webcasting, also die internetbasierte Übertragung von Filmen und Videos, gestartet. Zur Zeit würden nur Firmen aus der Filmbranche beliefert. Aber auch private Haushalte oder Kinos sollen später davon profitieren. Bis zum Jahr 2005 würden Experten das Marktpotential auf 7 Milliarden Dollar schätzen.
Im 15. Quartal in Folge sei es dem Unternehmen gelungen, die Analystenprognosen zu bestätigen bzw. zu toppen. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Gewinn um 43,6% auf 270 Mio. Dollar gestiegen. Damit ergebe sich ein Gewinn pro Aktie von 16 Cents, erwartet worden seien nur 14 Cents. Der Umsatz habe um 9,9 Prozent auf 5,5 Milliarden US-Dollar zugelegt.
Aber auch aus charttechnischer Sicht biete der Titel Potential. Der Kurs bilde nach einem bis Dezember anhaltenden, recht deutlichen Rücksetzer, eine Umkehrformation aus. Diese dürfte sich zu einer Schulter-Kopf-Schuler-Formation entwickeln. In Hinsicht der durch die jüngste Korrektur klar bereinigten technischen Indikatoren sei die Vollendung der Formation schon in den nächsten ein bis zwei Wochen zu erwarten. Der Befreiungsschlag erfolge mit Schlusskursen über 51 Euro.
Man solle nach Meinung der Analysten erst mit einer 10%-Gewichtung ordern, wenn die Aktie über 51 Euro schließe.
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